Warum wird unsere Gesellschaft immer noch so stark von Männern dominiert? Um Antworten auf diese Frage zu finden, begeben sich zwei Männer nach Italien – und beschäftigen sich auf humorvolle Weise mit den Geschlechterrollen.

"Die scheint mir echt eine Frau mit Eiern zu sein." – Bei diesem Satz von Luca Ragazzi stehen seinem Lebenspartner Gustav Hofer die Haare zu Berge. Warum muss man einer Frau ein männliches Attribut verpassen, um auszudrücken, dass sie zu etwas fähig ist, fragt er sich. Allerdings drängt sich angesichts solcher sprachlichen Fehlleistungen noch eine ganz andere, wichtige Frage auf: Warum wird unsere Gesellschaft immer noch so stark von Männern dominiert? Um eine Antwort zu finden, begeben sich die beiden Männer auf eine Reise durch verschiedene italienische Städte und stellen sich in der italienischen Dokumentation "Dicktatorship – Machos made in Italy", die nun auf ARTE zum ersten Mal im Free-TV gezeigt wird, auf unterhaltsame Weise den wichtigsten Fragen rund um die Maskulinität des Landes.

Sie treffen auf Experten, Politiker, Schüler und Wissenschaftler und echte Machos. Sie sprechen mit ihnen über Fallstudien und Beispiele. Lustige Tiervideos, Einblicke in die italienischen Städte und eingeblendete Kurzvideos im Originalton beleben die Dokumentation rund um die Reise der beiden Italiener. Wie viel Macho steckt tatsächlich in ihnen? Und was denken die italienischen Bewohner eigentlich darüber, dass sich ein Mann zu Hause um das Kind kümmert, während die Frau arbeiten geht? Die Beiden haben viele offene Fragen im Gepäck – doch eines weiß Gustav Hofer sicher: "Italien ist ein Land, das vom Pimmel besessen ist. Alles dreht sich um den."

Dicktatorship – Machos made in Italy – Mi. 04.03. – ARTE: 21.55 Uhr


Quelle: teleschau – der mediendienst GmbH