ARTE-Doku

"Die Alpen – Eine große Geschichte": Am Anfang war der Ötzi

von Andreas Schöttl

Die Alpen haben eine bewegende Geschichte hinter sich. In faszinierenden Bildern erzählen Florian Breier und Christian Stiefenhofer in einer ARTE-Dokumentation davon.

ARTE
Die Alpen – Eine große Geschichte
Dokumentation • 16.04.2020 • 20:15 Uhr

Die Alpen erstrecken sich in einem 1.200 Kilometer langen und zwischen 150 und 250 Kilometer breiten Bogen vom Ligurischen Meer bis zum Pannonischen Becken. Der höchste Gipfel ist der Mont Blanc mit 4.810 Metern. Soweit nur die losen Zahlen der Abmessungen des höchsten Gebirges im Inneren Europas. Zwischen Berg und Tal von Frankreich über Italien, die Schweiz, Deutschland, Österreich und Slowenien sind es beinahe unzählige Mythen und Sagen sowie historische Begebenheiten, die Millionen Menschen an der gewaltigen Bergkette faszinieren. Zwei dieser Menschen sind die Filmautoren Florian Breier und Christian Stiefenhofer. Sie tauchen mit nachgestellten Szenen und vor allem spektakulär gefilmten Naturbildern in "Eine große Geschichte" der Alpen ein, deren Wiederholung nun auf ARTE ausgestrahlt wird.

Sie reicht vom ersten prähistorischen Alpenbewohner, dem Ötzi, über Hannibals Feldzug in Richtung Rom bis zu einem heutigen Massentourismus. Ausgerechnet vor Letzterem warnen Experten wie Luc Moreau. Einst haben sie eben den Ötzi eine Heimat geboten, Hannibals Elefanten-Herde oder Kriege ertragen. Weitere künstliche Eingriffe durch den modernen Menschen aber überstehen viele der Alpengletscher sicher nicht. Sie schmelzen. Und das, auch das macht dieser sehenswerte Beitrag deutlich, ist nicht schönzureden.


Quelle: teleschau – der mediendienst GmbH
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