Die Dokufiction über die letzten Tage der französischen Königin Marie Antoinette (ARTE F, 2019), rekapituliert die Tage des Terrors von 1793 und entrollt anhand unveröffentlichter Dokumente die Machenschaften um den Prozess der Königin.

Marie Antoinette, die Tochter der großen Maria Theresia von Österreich und Frau des französischen Königs Ludwig XVI, galt in Frankreich als verschwendungssüchtige Königin. Ohne sie, so wurde behauptet, hätte es die Französische Revolution vielleicht nie gegeben. Zudem unterstellte man ihr, Verbindungen mit dem verfeindeten Ausland, insbesondere mit Österreich, unterhalten zu haben.

Nach ihrer gescheiterten Flucht wird sie am 02. August 1793 in der Zeit des Terrors ins Revolutionsgefängnis Conciergerie gebracht. Der Scheinprozess, der am 14. Oktober 1793 begann und mithilfe von 41 ausgesuchten Zeugen auf Hochverrat zielte, sollte nur zwei Tage dauern. Dann bestieg die letzte Königin Frankreich mit gefesselten Händen das Schafott auf dem Platz der Republik.

Der ARTE-Film von Alain Brunard "Die letzten 76 Tage der Marie-Antoinette" erzählt die letzten Tage der Königin und beschreibt anhand von unveröffentlichtem Archivmaterial in zahlreichen Spielszenen die Machenschaften des Prozesses.


Quelle: teleschau – der Mediendienst