Zu Beginn des Beethoven-Jahres 2020 reisen die Autorinnen Lisa-Marie Schnell und Alexandra Hardorf um die Welt, um zu erforschen, wie von jungen Leuten heute mit dem Klassiker umgegangen wird. 

Er war ein Superstar seiner Zeit, der Schlusschor seiner Neunten Symphonie wird als Europahymne gespielt, und jedermann kennt das Schicksalsmotiv aus der Fünften: In diesem Jahr wird der 250. Geburtstag Ludwig van Beethovens (am 17. Dezember) nahezu unaufhörlich gefeiert. Lisa-Marie Schnell und Alexandra Hardorf haben sich aus diesem Anlass auf eine Weltreise zu Beethoven auf allen Kontinenten begeben und sich gefragt: Wie gehen junge Leute von heute mit dem Klassiker um?

In ihrer Reportage "Diesen Kuss der ganzen Welt – Beethoven heute", jetzt erstmals im TV zu sehen, erzählen sie bewegende oder einfach coole Beethoven-Geschichten aus aller Welt.

In Brisbane, Australien, treffen die Filmemacher auf Alondra de la Parra, die Chefdirigentin des Queensland Symphony Orchestra, die sich in ihrem von Männern dominierten Job schon früh einen Namen machte. Musikalisch sei Beethoven "ihr bester Freund", sagt sie. Doch als Persönlichkeit hätte sie ihn nie kennenlernen wollen, da stehe sie mit ihm in einem "Konflikt" – ihr reiche seine Musik. Im japanischen Naruto schmettert der "Chor der 10.000" die Ode an die Freude, und in Indien spielt der 23-jährige Starpianist Lydian Nadhaswaram Beethovens Sonaten. Aber auch von kolumbianischen Straßenkindern und in der namibischen Wüste wird Beethoven gespielt, während in seiner Heimatstadt Bonn der Berliner Musikproduzent Moguai Beethoven und Techno zusammenführt und damit Zehntausende begeistert.


Quelle: teleschau – der mediendienst GmbH