Gerade einmal 4,82 Millionen Menschen verfolgten am Dienstagabend die RTL-Sendung "Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!". Es ist der bisher schwächste Wert in einer insgesamt enttäuschenden Staffel, was die Zuschauerresonanz angeht.

Die Gründe hierfür sind schnell gefunden. Das Sozialexperiment Dschungelcamp – es ist und bleibt eben ein Experiment, das selbst von erfahrenen Fernsehmachern nicht zu 100 Prozent planbar ist. 2018 scheint es so zu sein, dass die Bewohner einfach keinen gemeinsamen Nenner finden – weder im Sinne des großen Konflikts, noch einer gemeinsamen Inspiration.

Der Dienstag, der die Rauswahl von Natascha Ochsenknecht brachte, holte zwar mit 36,9 Prozent Marktanteil und 2,48 Millionen Zuschauern in der werberelevanten Zielgruppe (Zuschauer 14- bis 49 Jahre) den Tagessieg, dennoch dürfte man bei RTL angesichts eines neuen Staffel-Tiefstwertes enttäuscht sein. Der Marktanteil ist noch immer ordentlich, aber weniger als 2,48 Millionen "junge" Zuschauer gab es noch nie bei "Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!"

Dies dürfte auch für den Gesamtverlauf der Staffel gelten, die langjährige Fans in Sachen Thrill längst aufgegeben haben. Die durchschnittliche Quote von "Ich bin ein Star – Holt mich hier raus" ist mittlerweile auf einen Wert unterhalb von fünfeinhalb Millionen Zuschauern gefallen. Zum Vergleich: 2017 schauten durchschnittlich noch 6,7 Millionen zu.


Quelle: teleschau – der Mediendienst