Mit dem Fahndungsklassiker "Aktenzeichen XY ... ungelöst" berichtet Rudi Cerne erneut über ungeklärte Kriminalfälle. Die Polizei erhofft die Mithilfe der Zuschauer.

Ein halbes Jahrhundert für eine bessere Welt: Im vergangenen Jahr feierte "Aktenzeichen XY ... ungelöst" das 50-Jahre-Jubiläum. Eine Zeitspanne, die im Fernsehen schon einer kleinen Ewigkeit gleichkommt. Umso erstaunlicher ist es, dass der ZDF-Fahndungsklassiker auch in einer schnelllebigen Zeit mit ihren vielfachen Medienangeboten noch immer Millionen von Zuschauern anzieht.

Die Faszination des (echten) Verbrechens, das eben auch immer und überall zuschlagen kann, möglicherweise sogar in der unmittelbaren Nachbarschaft, scheint ungebrochen. "Aktenzeichen" jedenfalls erreichte auch im Jubiläumsjahr wieder einen beachtlichen Zuspruch, wenn auch mit leichten Verlusten. Rudi Cernes Suche nach Mördern, Räubern und weiteren Unholden verfolgten in den vergangenen zwölf Monaten durchschnittlich wieder fünf Millionen Zuschauer. Im Bereich Factual Entertainment / Infotainment war nur "Bauer sucht Frau" (RTL) stärker (5,4 Millionen).

In der ersten "XY"-Sendung des neuen Jahres widmet sich Rudi Cerne unter anderem der Ermordung einer erst 22-jährigen Frau. Sie wurde in der Nähe eines Ostsee-Strandbades tot aufgefunden. Spuren eines Kampfes wurden am Tatort jedoch nicht gefunden. Die Ermittler gehen deshalb davon aus, dass Opfer und Täter sich kannten. Doch im Umfeld der jungen Frau stoßen sie auf eine Mauer des Schweigens. Kann diese durch die "XY"-TV-Fahndung durchbrochen werden?


Quelle: teleschau – der Mediendienst