Wie leben Menschen in Stadtteilen, in die andere keinen Schritt freiwillig machen? Claus Strunz hat sich in sozialen Brennpunkten wie Duisburg-Marxloh oder Berlin-Neukölln umgesehen.

Es ist eine Statistik mit großer sozialer Sprengkraft: Nach aktuellen Schätzungen des Deutschen Kinderschutzbundes sind etwa 4,4 Millionen Kinder in Deutschland von Armut betroffen. Das sind etwa 1,4 Millionen mehr als bisher angenommen. Einige von ihnen wachsen in Berlin-Neukölln, Duisburg-Marxloh oder Essen-Altenessen auf.

Genau dorthin hat sich Claus Strunz, der Hauptmoderator der "Akte"-Sendungen bei SAT.1, für eine neue Ausgabe seiner "Faktencheck"-Reihe gewagt. Strunz porträtiert sogenannte "Problemviertel" und deren Bewohner und nähert sich der Diskussion um die viel zitierte "soziale Schere" von der menschlichen Seite. Was überwiegt in Marxloh oder Neukölln: Depression aufgrund einer zumindest gefühlten Ausweglosigkeit oder etwa doch die Hoffnung?


Quelle: teleschau – der Mediendienst