Die Königsklasse des Rennsports treibt manchmal seltsame Blüten. Viermal in Folge wurde der Große Preis von Mexiko seit seiner Wiederaufnahme 2015 in den Rennkalender als Formel-1-Event des Jahres ausgezeichnet. Rund 350.000 enthusiastische Zuschauer kamen jeweils zur Strecke Autódromo Hermanos Rodríguez in der mexikanischen Hauptstadt. Und doch drohte dem Grand Prix zuletzt das Aus.

Woran das lag? Freilich am Geld! Das Rennen in Mexiko wurde in den vergangenen Jahren seit 2015 erheblich von der mexikanischen Regierung unterstützt. Diese soll einen massiven Teil der hohen Antrittsgagen, die bei rund 30 Millionen Euro liegen, bezahlt haben. Ein neuer mexikanischer Staatspräsident aber wollte für Autos, die im Kreisverkehr unterwegs sind, urplötzlich kein Geld mehr ausgeben,

Erst ein Zusammenschluss ausschließlich privater Investoren sicherte den Fortbestand des eindeutig ernannten Lieblingskurses so gut wie aller Formel-1-Fahrer. Bis 2022 hat Mexiko-Stadt seinen Vertrag mit der Königsklasse nunmehr verlängert,

Weit mehr als 350.000 Zuseher werden bei Fiesta-Atmospäre als wieder zusehen, ob ein neuer, alter Weltmeister Lewis Hamilton womöglich in Mexiko-Stadt wieder gekürt werden könnte.

RTL zeigt den außergewöhnlichen Formel-1-Event zur besten Sendezeit am Sonntagabend. Zum normal üblichen "Countdown" ab 19.05 Uhr laden Moderator Florian König und Timo Glock als Experte. Das Rennen selbst wird kommentiert von dem bewährten Duo Heiko Waßer und Christian Danner.


Quelle: teleschau – der Mediendienst