Nach dem Tod von George Floyd

John Boyega empört über Rassismus und Polizeigewalt

Wieder einmal erschüttert ein Fall von Rassismus und Polizeigewalt die USA. Stars wie John Boyega ließen ihrer Wut dem Tod von George Floyd in den sozialen Medien freien Lauf.

Der Tod des Afroamerikaners George Floyd, der am vergangenen Montag in Minneapolis durch das gewaltsame Eingreifen eines weißen Polizisten starb, löste in den USA zahlreiche Demonstrationen auf den Straßen aus. Auch in den sozialen Medien bekundeten zahlreiche User ihr Entsetzen über den Vorfall, darunter auch zahlreiche Prominente. "Star Wars"-Star John Boyega etwa schrieb auf Twitter: "Ich hasse Rassisten wirklich."

In einem anderen Beitrag zeigte der 28-Jährige ein Bild von Floyd mit seinen letzten Worten als Zitat und schrieb dazu: "Das tut so weh. Scheint ein nicht endender Zyklus zu sein. Die Mörder müssen strengstens angeklagt werden. Selbst im Angesicht des Todes wurde diesem Mann null Empathie entgegengebracht." Floyd hatte mehrfach betont, dass er nicht atmen könne und dass sein Magen und sein Nacken schmerzten.

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Nicht nur Boyega äußerte sich zum Tod von George Floyd. Zahlreiche weitere Prominente brachten ihre Wut in den sozialen Medien zum Ausdruck. Sängerin und Schauspielerin Janelle Monáe ("Homecoming") schrieb: "Ich habe es satt zu reden. Wir müssen jetzt handeln. Ich bin verdammt wütend." Sängerin Sia äußerte ähnliche Worte: "George Floyd wurde ermordet. Dieser Polizist muss angeklagt werden. Was soll der Scheiß? Warum wurden sie nicht angeklagt? Tut etwas!" Und auch etliche Künstler wie Rapper Ice Cube oder Schauspielerin Joy Villa empörten sich zu dem Vorfall.

Vergangenen Montag war der 46-jährige George Floyd von einem Polizisten am Boden festgehalten worden – mit seinem Knie an Floyds Hals. Der unbewaffnete und wehrlose Afroamerikaner flehte um Wasser und röchelte mehrmals, dass er keine Luft mehr bekäme, doch der Polizist ließ nicht los. Erst als er sich bereits nicht mehr bewegte und die Sanitäter eintrafen, ließ er von ihm ab. Wenig später wurde Floyds Tod festgestellt. Ein Video des Vorfalls löste im Netz eine Welle der Entrüstung aus. Seitdem demonstrierten zahlreiche Menschen auf den Straßen gegen rassistische Polizeigewalt.


Quelle: teleschau – der mediendienst GmbH
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