Der Plan steht: Einige Nationen wollen zurück auf den Mond. Dann soll der Erdtrabant sogar dauerhaft besiedelt werden.

Einige Skeptiker behaupten wirklich immer noch, dass die erste Mondlandung von 1969 und weitere Missionen auf den Erdtrabanten niemals passiert seien. Diese wohl absurdeste aller Verschwörungstheorien könnte alsbald ausgeräumt sein. Wenn, ganz einfach, der Mensch mal wieder auf den Mond fliegt.

Dann allerdings, und das zeigt der ZDF-Wissenschaftler Harald Lesch in einer neuen zweiteiligen Dokumentation, würde die rund 380.000 Kilometer weite Reise nicht nur für einen gemütlichen Spaziergang geschehen. Es ist tatsächlich geplant: Auf dem Mond soll eine erste dauerhafte Besiedlung entstehen. Der Zeitpunkt dafür ist allerdings offen.

Wie Lesch erklärt, solle der Mond-Nordpol der zunächst beste Ort für ein erstes Haus auf dem Erdtrabanten sein. Denn dort könnten Siedler die Sonnenenergie optimal nutzen, so der Astrophysiker und Naturphilosoph. Besonders spannend ist, dass in dieser Region sogar schon Wasser entdeckt wurde.

Teil zwei mit dem Titel "Zurück zum Mond – aber warum?" in der Reihe "Leschs Kosmos" wird am Dienstag, 8. Januar 2019, 22.45 Uhr, ausgestrahlt. Übrigens: Nur zwölf Menschen waren bisher auf dem Mond, sechs erfolgreiche Expeditionen gab es. Die letzte fand im Dezember 1972 statt.


Quelle: teleschau – der Mediendienst