Porträt des österreichischen Großherzogs und späteren Kaisers Maximilian, den man wegen seines Wirkens an der Grenze zur Neuzeit den "letzten Ritter" nannte.

Als 1477 Herzog Karl der Kühne von Burgund stirbt, ist eine Heirat mit seiner Erbin die Chance für Habsburg, an Geld zu gelangen. Doch Herzog Maximilian von Österreich ist nicht der einzige Anwärter auf Maria. Was für ihn als Abenteuer beginnt, wird zu einem Kampf auf Leben und Tod. Doch aus der Zweckheirat mit der reichen Erbin wird eine der großen Liebesgeschichten der Zeit.

Mit der Ehe zwischen Maximilian und der schönen Maria von Burgund beginnt aber auch der Aufstieg Habsburgs zur dominierenden Macht in Europa. Das Doku-Drama "Liebe, Geld und Macht – Maximilian I." von Manfred Corinne porträtiert die Persönlichkeit und das politische Wirken des späteren Kaisers Maximilian, den man auch den "letzten Ritter" nannte. Mit seinen Kindern und Enkeln setzte eine Heiratspolitik ein, die paneuropäische Machtgeflechte schuf.

Im Anschluss, um 21.05 Uhr, wiederholt ARTE die Dokumentation "Maria Theresia – Majestät und Mutter" von Monika Czernin zum 300. Geburtstag der großen Habsburgerin im vergangenen Mai. Sie regierte, erzkonservativ und streng katholisch, bis zu ihrem Tod 1780 sowohl reformfreudig wie restriktiv.


Quelle: teleschau – der Mediendienst