Tagelöhner, Drogendealer, Kleinkriminelle, Prostituierte, aber auch immer mehr Hipster: Das ZDF kehrt nach zehn Jahren für eine Vor-Ort-Begutachtung ins Dortmunder Problemstadtviertel zurück.

Es ist ein Stadtteil der Widersprüche: Traditionell gilt die Gegend rund um die ehemalige Westfalenhütte in Dortmund als ein Problemkiez, für manche Kritiker, die gerne mal Öl ins Feuer gießen, sogar als "No-Go-Area". Andererseits hat sich die Gegend in den vergangenen Jahren stark gewandelt. Immer mehr sogenannte Hipster sind hergezogen, Cafés und Programmkinos haben eröffnet.

Während Anwohner Hofflohmärkte organisieren, Nachbarschafts-Treffpunkte eröffnen und sich gegenseitig zweimal im Jahr zum "Nordstadtdinner" einladen, wird das Viertel auch für Privat-Investoren, die hier Häuser kaufen, immer attraktiver. Doch gerade diese Form der "Gentrifizierung" erhöht die Spannungen im Kiez weiter.

Für die Reihe "Mein Land, Dein Land" ist das ZDF wieder in die Nordstadt zurückgekehrt. Schon vor zehn Jahren hatte der Sender in der Reportage "Rap, Koran und Oma Bonke" dieses Viertel porträtiert.


Quelle: teleschau – der Mediendienst