Bei SAT.1 sind ab 23. Juli neue Folgen der dritten Staffel "MacGyver" zu sehen. Die Serie hält sich wacker, obwohl der Original-"MacGyver" alles andere als ein Fan ist.

Als die Neuauflage der 1980er-Kultserie "MacGyver" 2016 beim US-Network CBS an den Start ging, gab es vage Hoffnungen. Es hieß, Richard Dean Anderson, Star des Originals, könnte in dem Reboot zu sehen sein. Showrunner Peter M. Lenkov nährte damals die Gerüchte. Er sagte: "Wenn die neue Serie erst einmal in einem stabilen Tempo unterwegs ist, kommt uns Anderson hoffentlich besuchen. Wir haben eine Rolle für ihn." Der neue "MacGyver" mit Lucas Till in der Hauptrolle des genialen Bastelagenten läuft zumindest bei CBS einigermaßen etabliert. Die Serie wurde jüngst um eine weitere, vierte Staffel verlängert. Doch Anderson war noch in keiner der auf jung polierten Folgen zu sehen. Und das wird wohl auch nicht mehr passieren. Denn: Anderson, der einzig wahre "MacGyver" mit dem ehrlichen Vokuhila-Haarschnitt, hält von der neuen Serie gar nichts.

Bei einer Fan-Messe in Wales sagte der frühere Star kürzlich recht eindeutig über die neuen Folgen: "Ich finde nicht, dass sie dem Franchise gerecht werden. Sie erschießen einfach jeden, es findet so viel darin statt, aber man sieht nicht den Gedankengang, mit dem wir uns gerühmt hatten." Anderson führte an, dass es in der ursprünglichen Version immer darum gegangen sei, wie ein Problem – wenn auch in aussichtsloser Lage und nur mit sehr geringen Mitteln – gelöst werden könnte. "In den neuen Folgen aber geht es nur 'Boom-Boom-Boom'", so Anderson. Mitmachen wolle er dabei nicht. Der Original-MacGyver schlussendlich: "Und ich bin froh darüber."

Mit oder ohne Anderson: In den neuen Folgen der dritten Staffel hat es Mac (Lucas Till) nach seinem Austritt bei der Phoenix Foundation zunächst nach Nigeria verschlagen. Dort will er ein einfacheres Leben beginnen. Bis plötzlich sein Vater (Tate Donavan) auftaucht und ihn um Hilfe bittet.


Quelle: teleschau – der Mediendienst