Playboy-Umfrage

Virologe Christian Drosten ist "Mann des Jahres 2020"

Ihn kennt nach diesem Jahr jeder: Christian Drosten, Chef-Virologe der Berliner Charité, berät die Bundesregierung in Corona-Fragen, und wurde nun zum "Mann des Jahres 2020" gewählt.
Ihn kennt nach diesem Jahr jeder: Christian Drosten, Chef-Virologe der Berliner Charité, berät die Bundesregierung in Corona-Fragen, und wurde nun zum "Mann des Jahres 2020" gewählt.  Fotoquelle: 2020 Getty Images/Sean Gallup

Wer hat es zum "Mann des Jahres 2020" geschafft? Eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Norstat im Auftrag des Magazins "Playboy" kam zu einem klaren Ergebnis: Die meisten Stimmen (18,5 Prozent) erhielt der Chef-Virologe der Berliner Charité, Christian Drosten.

Der Virologe hat in diesem Jahr die Bundesregierung während der Corona-Pandemie beraten, er war nicht nur in den Nachrichtensendungen, sondern auch in zahlreichen TV-Talkshows ein gefragter Gast. Den zweiten Platz teilten sich zwei Männer: Die befragten Frauen stimmten mit 13,6 Prozent für Bayerns Ministerpräsident Markus Söder, der vor allem als Krisenmanager in der Corona-Zeit fungierte. Die Männer hingegen stimmten mit 10,3 Prozent für den Fußballtrainer Hansi Flick, der den Fußballverein FC Bayern München in diesem Jahr zum Erfolg führte.

Die Verlierer des Jahres

Zudem macht die Umfrage der Zeitschrift "Playboy", deren Januar-Ausgabe am Donnerstag, 3. Dezember, erscheint, auch deutlich, welche Männer 2020 am wenigsten beliebt waren. Und auch dieses Ergebnis hat etwas mit Corona zu tun – allerdings auf eine andere Weise: Auf dem ersten Platz landete Schlagersänger Michael Wendler mit 35,6 Prozent, gefolgt von dem Kochbuchautor Attila Hildmann mit 16,5 Prozent. Beide gelten derzeit als Verschwörungstheoretiker.

Anfang Oktober hatte Wendler mit seinem überraschenden Ausstieg aus der Jury der RTL-Castingshow "Deutschland sucht den Superstar" für Schlagzeilen gesorgt: In einem entsprechenden Instagramvideo äußerte der 48-Jährige nicht nur Kritik an dem Sender, sondern auch an der Bundesregierung angesichts ihrer Maßnahmen in der Corona-Pandemie. Der Wendler-Post hatte für viele Schlagzeilen und Diskussionen in den sozialen Medien gesorgt.


Quelle: teleschau – der mediendienst GmbH
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