Sieben Verfilmungen der schwedischen Erfolgsautorin Viveca Sten gibt es bisher, Krimis, die im Schärengebiet rund um Stockholm angesiedelt sind. Nun folgen zwei neue Fälle, die das ZDF an diesem und am kommenden Sonntag (19. Mai, 22.15 Uhr) sendet.

In "Mord im Mittsommer: Gewissenlos" erhält die die Polizei von Nacka einen Zeugenanruf, der auf einen Akt häuslicher Gewalt hinweist. Sofort sucht Mia (Sandra Andreis) die von ihrem Mann übel zugerichtete Frau auf. Sie wird mit Baby Aron in ein Frauenhaus auf Runmarö gebracht, aber ihr Mann versucht alles, um seine Familie zurückzubekommen. Er bedroht sogar seine Schwiegereltern mit der Waffe. Ehefrau Minna ist nun bereit, gegen ihn auszusagen.

Derweil ist Nora (Alexandra Rapaport) in ihrer neuen Funktion als Staatsanwältin mit einem neuen Fall beschäftigt, gleichzeitig plant sie ihre Hochzeit mit Jonas (Stefan Gödicke), der eifersüchtig ist, als er herausfindet, dass Nora den frisch geschiedenen Kommissar Thomas Andreasson (Jakob Cedergren) in einem Restaurant getroffen hat.

Romanautorin Viveca Sten, 1959 in Stockholm geboren, war früher Chefjuristin bei der schwedischen Post, bevor sie 2008 ihren ersten Kriminalroman veröffentlichte. Das Gewicht ihrer Literatur und deren Verfilmungen liegt auf schönen Menschen vor skandinavischer Urlaubskulisse. Stens attraktiver Kommissar Andreasson besitzt mittlerweile eine riesige Fangemeinde.

In mehr als 15 Ländern werden die Romane der Autorin verlegt. Dass ihre Leichen anfangs sämtlich auf der Insel Sandhamn herumlagen, einem Eiland, das man in zweieinhalb Stunden zu Fuß umrunden kann und auf der im Winter lediglich 110 Menschen leben – geschenkt. Realismus ist etwas für Langweiler!


Quelle: teleschau – der Mediendienst