Preisverleihung in Los Angeles

Bei den Oscars wird es keine Videoschalten geben

Im April werden die Academy Awards verliehen. Nun wurden erste Details bekannt. Einem Brief an die Nominierten zufolge soll es keine Videoschalten geben.

Videocalls sind das Gebot der Stunde: Seit Beginn der Corona-Pandemie werden nicht nur Meetings und private Treffen, sondern auch viele Preisverleihungen ins Internet verlagert. Bei der Verleihung der diesjährigen Oscars soll dies jedoch anders sein. Das geht aus einem Brief der Show-Produzenten Steven Soderbergh, Stacey Sher und Jesse Collins an die Nominierten hervor.

"Für diejenigen unter Ihnen, die aufgrund von Terminschwierigkeiten oder anhaltendem Unbehagen am Reisen nicht teilnehmen können, möchten wir Sie wissen lassen, dass es keine Möglichkeit geben wird, sich für die Show einzuzoomen", heißt es in dem Schreiben. Die Verantwortlichen würden sich "große Mühe" geben, einen "vergnüglichen Abend" zu bieten. Doch eine virtuelle Veranstaltung würde diese Bemühungen schmälern.

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Unter dem Motto "Stories Matter" wurden die Nominierten zudem aufgefordert, sich im Vorfeld interviewen zu lassen: Ziel dieser Gespräche sei es, die eigene Geschichte zu erzählen, wie sie selbst zu einer Nominierung für die Oscars gekommen seien. Was den Dresscode des Abends angeht, bitten die Produzenten um einen "formellen Look", der aber nicht "lässig" sein soll.

Im Hinblick auf die anhaltende Pandemie wird ferner betont, dass die Veranstaltung ähnlich wie ein Filmset behandelt werde: "mit speziell entwickelten Testkadenzen, um minutengenaue Ergebnisse zu gewährleisten, einschließlich eines COVID-Sicherheitsteams vor Ort mit PCR-Testmöglichkeiten." Die einzelnen Gäste würden zudem, je nachdem, ob sie aus dem Ausland anreisen oder aber vor Ort ansässig seien, gesonderte Anweisungen erhalten.

Die 93. Oscar-Verleihung wird am Sonntag, den 25. April, in der Union Station in Los Angeles stattfinden. "Zusätzliche Showelemente" sollen dabei aus dem üblichen Austragungsort, dem Dolby Theatre, live übertragen werden.


Quelle: teleschau – der mediendienst GmbH
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