"Sankt Maik" ist zurück. Trickbetrüger Maik Schäfer (Daniel Donskoy) kümmert sich bei RTL als falscher Pfarrer Sanmann um seine Schäfchen. Jetzt startet die zweite Staffel.

Die erste Staffel endete mit einem Schuss. Wie geht es "Sankt Maik"?

Nicht wirklich gut. Er wacht im Krankenhaus auf, kann sich an nichts mehr erinnern. Also muss sein Bruder aushelfen. Das kann nur im Chaos enden. In dieser Staffel ist beim "Pfarrer" wirklich nichts unter Kontrolle.

Wie verändert sich die Figur des Maik Schäfer in den beiden Staffeln?

Ihm geht die Puste für das "happy go lucky" aus. Er wird ständig auf die Probe gestellt, das zerreißt ihn. Weg aus der Gemeinde und endlich mit seinem Bruder den Kindheitstraum leben oder in Soutane bleiben und weiter lügen – aber sich zu Hause fühlen? Diese Zerrissenheit verfolgt ihn.

Wie kommen Maik und Daniel Donskoy miteinander klar?

Was die Rastlosigkeit und Neugier betrifft, sind wir uns sehr ähnlich. Der Rest ist fiktiv. Maik ist impulsiv und ein komplexer Charakter, ich habe ihn inzwischen besser kennengelernt. In der neuen Staffel kann Maik aber nicht mehr so locker-flockig die Lösungen aus dem Ärmel schütteln. Denn umso tiefer man in das Netz der Lügen abdriftet, desto schwerer kommt man wieder raus.

In "Sankt Maik" werden auch gesellschaftsrelevante Themen behandelt ...

... Ja, wirklich eine spannende Bandbreite. Es geht um Mobbing, Trauerbewältigung, Familie, Verantwortung und natürlich die Liebe.

Woran glauben Sie im echten Leben?

Vor allem an harte Arbeit.