Wochenlang lebt Kriminalhauptkommissar Robert Karow (Mark Waschke) Tür an Tür mit einer Leiche. Als der ihm unbekannte Tote gefunden wird, schließt er eine natürliche Todesursache intuitiv aus und erklärt dessen Wohnung zum Tatort.

Die Untersuchung der Gerichtsmedizin bestätigt Karows Vermutung: Der Nachbar wurde mit einem Genickschuss getötet. Auf der Suche nach dem Täter finden Karow und Kollegin Nina Rubin (Meret Becker) heraus, dass das Opfer selbst in der DDR wegen Mordes zu Tode verurteilt worden war.

Die Todesstrafe in der DDR: ein Stück deutscher Geschichte, das der 10. Berliner Tatort zum 30-jährigen Jubiläum des Mauerfalls thematisiert. "Das Leben nach dem Tod" ist spannend und überzeugend erzählt. Und macht Vorfreude auf den nächsten Tatort aus Berlin.

Ein Mann mit Ecken und Kanten – Mark Waschke im Interview.


Quelle: js