Nach dem desolaten Kinostart von "Terminator: Dark Fate" in Deutschland bleiben auch die Besucherzahlen in den USA hinter den Erwartungen. Experten gehen bereits von einem schmerzhaften Verlust aus.

Steht eine der bekanntesten Filmreihen vor dem Aus? Mit "Terminator: Dark Fate" startete am Wochenende der sechste Teil der Reihe mit Arnold Schwarzenegger in den US-Kinos. Doch wie schon in Deutschland war das Zuschauerinteresse an der Fortsetzung gering. Mit 26 Millionen Dollar Einspielergebnis am Startwochenende blieb der Actionkracher deutlich hinter den Erwartungen zurück. "Variety" spekuliert nun sogar, dass "Terminator: Dark Fate" bis zu 90 Millionen Euro (100 Millionen US-Dollar) Miese an den Kinokassen machen könnte. Zwar lässt sich erst nach der Veräußerung der TV- und Streamingrechte endgültig Bilanz ziehen. Dass die Produktionskosten von 166 Millionen Euro und zusätzliche Marketingausgaben eingespielt werden, gilt dennoch als unwahrscheinlich.

In Deutschland lockte der neue "Terminator"-Film am Startwochenende lediglich 132.500 Zuschauer ins Kino. Damit musste der Actionkracher alleine gegenüber dem Vorgängerfilm "Terminator: Genisys" (2015) einen Zuschauerrückgang von knapp 50 Prozent hinnehmen. Noch dramatischer erscheint das rückläufige Interesse im Langzeitvergleich. "Terminator 2 – Tag der Abrechnung" sahen 1991 am Startwochenende noch über eine Million Zuschauer. Während "Terminator 3 – Rebellion der Maschinen" 2003 noch ähnlich gute Zahlen aufweisen konnte, kam "Terminator – Die Erlösung" (2009) nur noch auf etwas mehr als 500.000 Zuschauer zum Kinostart.


Quelle: teleschau – der Mediendienst