Dr. Dago kümmert sich in einer Hamburger Kinderklinik um junge Patienten. Doch er ist kein gewöhnlicher Arzt, sondern eine Puppe. RTLzwei begleitet ihn bei seiner Arbeit.

Den jungen Patienten im Hamburger Kinderkrankenhaus Wilhelmstift soll es schon bald besser gehen. Damit das klappt, hat in dem Krankenhaus ein neuer Arzt seinen Dienst aufgenommen. Doch Dr. Dago ist kein gewöhnlicher Arzt, sondern eine Puppe. Wie er den Kindern ein Lächeln ins Gesicht zaubert, ist in der sechsteiligen Doku-Reihe "Dr. Dago" ab Mittwoch, 20. November, um 20.15 Uhr, bei RTLzwei zu sehen. Die Puppe im Arztgewand trägt nämlich ein Stethoskop mit integrierter Kamera um den Hals.

Dr. Joachim Suss, der Chefarzt der Kinderchirurgie im Wilhelmstift, hofft mit der ungewöhnlichen Maßnahme dem Krankenhaus "Fremdheit und vielleicht Bedrohlichkeit" zu nehmen. "Das Miteinander von Patienten und Eltern zu unserem medizinischen Fachpersonal, was wir ja unbedingt brauchen für eine erfolgreiche Therapie, wurde durch Dr. Dago sehr gefördert und sinnvoll unterstützt", betonte Suss im Interview mit RTLzwei.

Für die Kinder sei Dr. Dago eine "Person, die ihnen Sicherheit vermittelt". Bisher ist das Fazit des Chefarzt zu seinem neuen Kollegen durchweg positiv: "Unsere Erwartungen an Dr. Dago wurden voll erfüllt. Wir hatten Kinder, die hätten am liebsten gleich Dr. Dago mit nach Hause genommen nach ihrem Aufenthalt."


Quelle: teleschau – der Mediendienst