Am 15. November endet eine Ära: Uli Hoeneß hört als Präsident des FC Bayern München auf. Zu diesem Anlass zeigt die ARD am 4. November ein Porträt über den scheidenden Bayern-Boss.

Die SWR-Dokumentation trägt den Titel "Der Bayern-Boss: Schlusspfiff für Uli Hoeneß" und wird am 4. November 2019 im Rahmen der Doku-Reihe "Story im Ersten" ausgestrahlt (20.15 Uhr, ARD). Der Film soll die Höhen und Tiefen der Karriere des Uli Hoeneß' zeigen, in einem Interview nimmt der frühere Profi und langjährige Manager des FC Bayern selbst Stellung. Erstmals seit seiner verbüßten Haftstrafe wegen Steuerhinterziehung spricht Hoeneß demnach ausführlich für das Fernsehen über sein Leben, seine Erfolge, aber auch die Zeit im Gefängnis und seine Rückkehr zum FC Bayern.

Bayern-Präsident Hoeneß stellt sich bei der Jahreshauptversammlung am 15. November nicht mehr zur Wiederwahl. Hoeneß wird zwar weiter Mitglied im Aufsichtsrat sein, sein Einfluss auf das Geschehen im Verein wird aber deutlich schwinden. Das Ende einer Ära. 

Ist ein Leben ohne Macht für Hoeneß überhaupt vorstellbar? Wie wird sein Leben nach dem FC Bayern aussehen? Ein Leben ohne Macht? Auf diese Fragen suchen die Autoren Johanna Behre, Juan Moreno und Tim Klimes Antworten. Sie haben für ihre Doku mit Wegbegleitern des "Bayern-Patriarchen" gesprochen, darunter mit dem Vorstandsvorsitzenden des FC Bayern Karl-Heinz Rummenigge, dem designierten Präsidenten Herbert Hainer, dem ehemaligen National- und Bayern-Torwart Oliver Kahn sowie BVB-Boss Hans-Joachim Watzke. Auch die Sportmoderatorin Jessica Libbertz gibt Einblick in ihre Zeit mit Uli Hoeneß.


Quelle: areh