04.01.2021 "Tatort" aus Köln

Strick, Plastikpistole und sonst nichts

von Stephan Braun
Ballauf (l.) und Schenk (r.) mit "Porno-Peter".
Ballauf (l.) und Schenk (r.) mit "Porno-Peter".  Fotoquelle: WDR/Thomas Kost

Der erste Kölner Tatort seit längerer Zeit – und dann bekommen wir leider das hier serviert: eine Story, die keine gute ist, weil diese Folge einfach nur mit vielen Klischees vollgepackt ist.

Da gibt es die Tote am Strick, die im Hotelzimmer von der Decke hängt. Die Geiselnahme von Schenk (Dietmar Bär) und Assistent Jütte (Roland Riebeling), die unwirklicher nicht hätte geschrieben werden können. Da ist der schmierige Geschäftsmann Frank Heldt, der seinen Kumpel "Porno-Peter" ins Ministeramt heben möchte. Mittendrin sogar eine ehemalige Stasi-Informantin, die unter ihrer Perücke natürlich gänzlich unerkannt ihre Geschäfte als Hotelchefin im Rheinland macht. Und dazu der "schöne Jens" aus Leipzig, der mit bunter Plastikpistole zurückgezogen im Sauerland lebt.

Was für eine Komposition! Einzig schön zu sehen: Natalie Förster (Tinka Fürst) bekommt an der Seite von Ballauf (Klaus J. Behrendt) mehr Raum im Tatort.

TV-TIPP

  • "Tatort: Der Tod der Anderen"
  • Sonntag, 10. Januar, 20.15 Uhr
  • ARD
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