Die sehenswerte neue "Terra X"-Doku belegt, dass Menschen und Hunde schon viel früher zusammenfanden, als bislang in der Wissenschaft angenommen wurde.

Sie vertrieben lästige Eindringlinge von den Anpflanzungen der ersten, gerade sesshaft gewordenen Menschen. Und natürlich fungierten sie schon länger als perfekte Hüte-Hunde. Doch wie kam es wirklich dazu, dass aus dem gefürchteten Räuber Wolf das praktische Haustier Hund wurde? Die neue Dokumentation "Terra X: Der erste Freund des Menschen" aus der beliebten Sonntagabend-Reihe geht der Frage nach, wie die dauerhafte enge Bindung ihren Anfang nahm.

Laut Professor Joachim Burger von der Universität Mainz gelang es Menschen neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen zufolge schon viel früher als bislang angenommen, die Wildtiere abzurichten. "Unsere Daten haben ergeben, dass der Zeitraum, der am wahrscheinlichsten für die Domestikation ist, zwischen 20.000 und 40.000 Jahren lag", sagt er über das Zusammenleben von Menschen und ehemaligen Wölfen.


Quelle: teleschau – der Mediendienst