SAT.1-Mann Claus Strunz greift kurz vor der Bundestagswahl am 24. September 2017 ein wohl mitentscheidendes Thema auf. Der "Akte"-Chef fragt nach einer Gerechtigkeit in Deutschland.

In Deutschland hat sich die Zahl der Menschen, die trotz Arbeit als arm gelten, laut einer aktuellen Studie seit 2004 verdoppelt. Fast zehn Prozent der Berufstätigen gelten trotz regelmäßiger Arbeit als arm. Ein Grund dafür ist auch die Arbeitsmarktpolitik, die zuletzt Union und SPD zu verantworten haben.

Laut Studie heißt es, Arbeitslose seien einem hohen Druck ausgesetzt, jede angebotene Stelle anzunehmen. Auch wenn es sich dabei um einen schlecht bezahlten Job oder um eine Arbeit mit niedrigem Stundenumfang handelt. In der Folge steige somit auch das Gefühl der Ungerechtigkeit. Viele fühlten sich deshalb mies behandelt, während Besserverdienende mitunter in Saus und Braus leben. Nicht nur Claus Strunz sieht in der wachsenden Kluft zwischen Arm und Reich eines der entscheidenden Themen für die unmittelbar bevorstehende Bundestagswahl. Nun geht der SAT.1-Journalist der Sache in einem eigenen Format auf den Grund.

Hartz-4-Empfänger, Multijobber oder Manager

Nur ein Gefühl, oder driften die Bundesbürger tatsächlich immer weiter auseinander? Der "Akte"-Chef will es in seinem "Faktencheck" genauer wissen. Für die einstündige Reportage befragte Strunz Hartz-4-Empfänger, Multijobber oder Manager. Bei dem "Wirtschaftsweisen" Clemens Fuest fand er einen wissenschaftlichen Einblick, während Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) eine Einschätzung der Lage in Deutschland auch aus wahltaktischen Gründen womöglich etwas freundlicher zeichnet.


Quelle: teleschau – der Mediendienst