Splash News & Picture Agency

Paparazzi-Agentur nach Klage von Herzogin Meghan bankrott

Herzogin Meghan sieht sich mit schweren Mobbing-Vorwürfen konfrontiert. Doch die Frau von Prinz Harry setzt sich zur Wehr.
Herzogin Meghan sieht sich mit schweren Mobbing-Vorwürfen konfrontiert. Doch die Frau von Prinz Harry setzt sich zur Wehr.  Fotoquelle: 2020 Getty Images / Chris Jackson

Auch Paparazzi haben es in der Corona-Krise nicht leicht. Wenn dann noch eine saftige Klage dazu kommt, bleibt nur die Insolvenz. So erging es der Agentur Splash News & Picture Agency, nachdem Herzogin Meghan vor Gericht gezogen war.

In Pandemiezeiten verschlägt es auch Promis weniger vor die eigene Türe. Von diesem Umstand ist ein Berufsstand betroffen, den man angesichts der andauernden Corona-Krise in medialen Diskussionen kaum auf dem Schirm hat: Paparazzi. Zusätzlich zum schmerzlichen Umstand, weniger Stars und Sternchen vor die Linse zu bekommen, kommen im Falle der Paparazzi-Agentur Splash News & Picture Agency diverse rechtliche Auseinandersetzungen. Bisweilen trat man als Kläger auf – wenn Promis urheberrechtlich geschützte Bilder selbst verwendeten – aktuell jedoch als Angeklagter, konkret in einer Datenschutzklage von Meghan Markle. Dieser Prozess hat die Agentur laut des Branchenblatts "The Hollywood Reporter" nun offenbar ruiniert.

Demnach hat Splash zunehmend Schwierigkeiten, sich in der finanziellen Situation zurechtzufinden. Ein Kredit im Wert von fast einer Million Dollar könnte dem Unternehmen nun zum Verhängnis werden. Offenbar strebt man den Schutz eines Insolvenzgerichts in Nevada an. "Die finanziellen Probleme von Splash haben drei Ursachen", erklärte Emma Curzon, Präsidentin von Splash, in einer Erklärung im Rahmen der Insolvenz. Ein Grund sei die Pandemie, die zwei weiteren seien Rechtsstreitigkeiten, darunter womöglich eine mit Herzogin Meghan.

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Die Agentur streitet mit der abtrünnigen Royal über Fotos, die während eines "privaten Familienausflugs" im Park geschossen wurden. "Der Fall betrifft Fragen der Redefreiheit nach britischem Recht und hat sich leider als zu unerträglich teuer für Splash erwiesen, um seine Verteidigung fortzusetzen", so Curzon. Demnach konnte man sich mit der Klägerin finanziell nicht einigen und falls sich die Gegenseite durchsetze, wären die Anwaltskosten für Splash nicht zu stemmen.

Bei Herzogin Meghan handelt es sich aber keineswegs um die erste Prominente, mit der sich die Agentur vor Gericht wiederfindet. Auch mit Jennifer Lopez, Jessica Simpson, Liam Hemsworth und Rapperin Nicki Minaj lieferte man sich rechtliche Auseinandersetzungen.


Quelle: teleschau – der mediendienst GmbH
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