25.03.2021 "Die Amme"

"Tatort" aus Wien: Zu widerlich und doch so gut

Wo ist das Kind? Für Moritz und Bibi beginnt eine qualvolle Suche.
Wo ist das Kind? Für Moritz und Bibi beginnt eine qualvolle Suche.  Fotoquelle: ARD Degeto/ORF/Prisma Film/Petro Domenigg

Der "Tatort" hat einen Lauf. Denn wieder bekommen wir eine starke Folge zu sehen. Sicher eine der stärksten "Tatort"-Folgen der vergangenen Monate.

Wenngleich man nach einer knappen halben Stunde am liebsten abschalten würde: nicht, weil es keine Story gibt, auch nicht, weil etwa die Spannung fehlt. Nein, von alledem gibt es mehr als genug. Aber man kann es sich einfach nicht ansehen, wie ein eiskalter Serienmörder in Frauenkleidern kleine Kinder knebelt, fesselt, am Bett fixiert und dabei irgendwas von Familie zusammenbringen faselt. Ekelerregend!

Ein völlig Geistesgestörter, den Bibi Fellner (Adele Neuhauser) und Moritz Eisner (Harald Krassnitzer) da in Wien jagen. Dabei bandelt Moritz mit dem Psychopathen sogar erst noch an, während Bibi vor lauter Schuldgefühlen nicht mehr in den Schlaf findet und in der Szene um ein helfendes Mittel bettelt. Die mittlerweile 50. "Tatort"-Folge mit Harald Krassnitzer – und eine seiner besten. Mit starkem emotionalem Finale!

TV-TIPP

  • "Tatort: Die Amme"
  • Sonntag, 28. März, 20.15 Uhr
  • ARD

Was Harald Krassnitzer zu seinem "Tatort"-Jubiläum sagt, sehen Sie im Video auf unserem YouTube-Kanal. 


Quelle: sb
Das könnte Sie auch interessieren