Irene Papas

Irene Lelekou
Lesermeinung
Geboren
03.09.1926 in Chilimodian, Griechenland
Alter
94 Jahre
Sternzeichen
Biografie
Sie ist eine Galionsfigur im griechischen Theater und Kino, eine moderne Verkörperung der klassischen griechischen Tragödien-Darstellerin: Irene Papas. Ihr großartiges Tragödinnen-Antlitz ist dabei von so wilder Schönheit, dass ihre Rollenangebote in Hollywood dadurch eingeschränkt wurden. Dennoch ist sie wohlbekannt aus Filmen wie dem Kriegsspektakel "Die Kanonen von Navarone" (1960), der Tragikomödie "Alexis Sorbas" (1964, mit Filmdauerpartner Anthony Quinn), dem Historienfilm "Königin für 1000 Tage" (1969, mit Richard Burton) und dem Polit-Thriller "Die Macht und ihr Preis" (1975).

1968 war sie in dem Oscar-preisgekrönten Film "Z - Anatomie eines politischen Mordes" unter der Regie ihres sich gleichfalls im Exil befindenden griechischen Landsmann Costa Gavras zu sehen; ihr Auftritt war sowohl darstellerische Kunst als auch politisches Statement. In den 60er und 70er Jahren lebte Irene Papas weitgehend außerhalb ihrer griechischen Heimat. Der Name "Irene" ist das griechische Wort für "Frieden". Ihr immerwährender Ruhm als Schauspielerin geht auf ihre modernen Interpretationen der Stücke von Äschylus, Sophokles und Euripides sowohl in Griechenland als auch in anderen europäischen Ländern und in den USA zurück.

Off-Broadway war sie 1967 in "Iphigenie in Aulis" zu sehen, am Circle in the Square im Jahre 1975 in "Medea" und ebendort 1980 in "The Bacchae". Jede dieser Inszenierungen war für das Publikum und die Kritiker ein herausragendes Theaterereignis. 1966 war sie neben Jon Voight in "That Summer-That Fall" am Broadway zu sehen. Dem internationalen Kinopublikum ist sie am besten für ihre Handvoll Filmadaptionen der griechischen Klassiker bekannt: "Antigone" (1961), "Electra" (1961), "Die Trojanerinnen" (1971) und "Iphigenie" (1977).

Irene Papas ist die Tocher eines Lehrerehepaares; geboren wurde sie in einem kleinen Dorf in der Nähe von Korinth. Ihre Mutter, Eleni, entfachte ihre Vorstellungskraft mittels Märchenerzählungen, und ihr Vater, Lehrer für klassisches Theater, förderte und formte ihren Sinn für Ästhethik. Als Kind machte sie Puppen aus Stöckchen und Lumpen, die sie je nach Bedarf für ihre eigenen Inszenierungen einsetzte. Ihre klassische Ausbildung erhielt sie ab ihrem 15. Lebensjahr an der Hochschule für Darstellende Künste in Athen; sie begann ihre Karriere als Sängerin und Tänzerin in Varieté-Shows. Schon bald war sie eine bekannte Schauspielerin und arbeitete am Griechischen Volkstheater.

Sie kam dann zu der Überzeugung, dass die typisch stilisierten Inszenierungen der griechischen Klassiker nicht nur langweilig, sondern wahrscheinlich auch anders als ursprünglich gewollt waren ? also entwickelte sie einen eher naturalistischen, im lockeren Plauderton gehaltenen Schauspielstil, der ihre Darstellungen noch viel mitreißender machte.

Weitere Filme mit Irene Papas: "Abenteuer in Algier" (1952), "Theodora, Kaiserin von Byzanz" (1953), "Attila, die Geißel Gottes" (1954), "Mein Wille ist Gesetz" (1955), "Der Millionenraub" (1964), "Zeugin aus der Hölle" (1965), "Zwei Särge auf Bestellung" (1966), "Flucht aus der Taiga" (1967), "Matzoukas, der Grieche" (1969), "Die fünfte Offensive" (1973), "Christus kam nur bis Eboli" (1978), "Blutspur" (1978), "Der Assisi Untergrund" (1984), "Kopfüber in die Nacht" (1985), "Geliebtes Land" (1985), "Chronik eines angekündigten Todes" (1987), "Künstler, Killer & Kanonen" (1987), "Die Bibel - Jakob" (1994), "Die Abenteuer des Odysseus" (1997), "Yerma" (1999), "The Wog Boy - Der größte Zorbas von Down Under" (2000), "Corellis Mandoline" (2001).

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