Simone Signoret

Die junge Simone Signoret in Jacques Beckers
"Goldhelm" Vergrößern
Die junge Simone Signoret in Jacques Beckers "Goldhelm"
Simone Henriette Charlotte Kaminker
Geboren: 25.03.1921 in Wiesbaden, Deutschland
Gestorben: 30.09.1985 in Autheuil-Anthouillet, Normandie, Frankreich

Simone Signoret beginnt ihre Schauspielkarriere als Prostituierte in Filmen wie "Engel der Nacht" (1942), "Ein Fräulein vom Amt" (1943), "Zur roten Laterne" (1946) oder "Die Schenke zum Vollmond" (1948). Noch ahnt niemand, dass sie sich bald zu einer der wichtigsten Schauspielerinnen des französischen Kinos entwickeln wird. Max Ophüls' "Der Reigen" (1950), ist bereits ein Höhepunkt ihrer Karriere - bald folgt Jacques Beckers Melodram "Goldhelm" (1951) an der Seite von Serge Reggiani.

Dann ist sie die Geliebte von Raf Vallone, die "Therese Raquin" (1953) in Marcel Carnés Film und kurz danach die teuflische Geliebte von Paul Meurisse, die mit ihm in Henri-Georges Clouzots "Die Teuflischen" (1954) die Ehefrau mit dem schwachen Herzen umbringt. Filme wie "Die Hexen von Salem" (1956), Luis Buñuels "Der Tod in diesem Garten/Pesthauch des Dschungels" (1956) und "Der Weg nach oben" (1958) von Jack Clayton bringen ihr Preise in Karlsbad, vom britischen Filminstitut und - für den letztgenannten - den Oscar der amerikanischen Filmakademie.

Während des Zweiten Weltkriegs flieht sie mit ihrer jüdischen Familie nach London, sie ist Dolmetscherin und Korrespondentin, sie bekommt Kontakt zum Theater, arbeitet als Komparsin, später bei Yves Allegret, der ihrer erster Ehemann werden soll, im Kino. Kleine Nutten, arme Leute - ihre Rollen erinnern an die Menschen aus den neorealistischen Filmen. Von ihr geht nie etwas Künstliches aus, sie ist immer ein ganz einfacher Mensch. So erobert sie - ohne jede Schauspielausbildung - auch die großen Bühnen.

Simone Signoret ist nicht nur eine große Schauspielerin, sondern - gemeinsam mit ihrem zweiten Mann, dem einstigen Musikhallensänger Yves Montand (sie heiraten 1951) - eine politische Kraft im Lager der französischen Kommunisten, bis sie sich gemeinsam von der Linken zurückziehen. Eines hat die Signoret ihrem Mann, der sie häufig betrog, allerdings nie verziehen: seine Affäre mit Marilyn Monroe, die seinerzeit von den Gazetten ausgeschlachtet wurde.

Weitere Filme mit Simone Signoret: "Boléro", "Le prince charmant" (beide 1941), "Die Nacht mit dem Teufel" (1942), "Béatrice devant le désir", "Adieu Leonard", "Le mort ne reçoit plus", "Le boit aux reves" (alle 1943), "Les démons de l'aube", Le couple idéal" (beide 1945), "Fantoms" (1946), "Against The Wind" (1947), "Impasse des deux Anges" (1948), "Eine Frau im Sattel", "Swiss Tour" (beide 1949), "Adresse unbekannt", "Licht und Schatten", "Unterwelt von Paris" (alle 1950), "Die Windrose" (1957), "Adua und ihre Gefährtinnen", "Hunger nach Liebe" (beide 1960), "Galante Liebesgeschichten", "Barabbas" (beide 1961), "Spiel mit dem Schicksal", René Cléments "Nacht der Erfüllung" (beide 1962), "Bonbons mit Pfeffer" (1963), "Das Narrenschiff" (1964), der starbesetzte Kriegsfilm "Brennt Paris?", "Mord im Fahrpreis inbegriffen" (beide 1965), Sidney Lumets Spionagethriller "Anruf für einen Toten" (1966), "Satanische Spiele" mit James Caan (1967), Lumets Tschechow-Verfilmung "Die Möwe" (1968), Jean-Pierre Melvilles "Armee im Schatten" mit Lino Ventura, "Das Geständnis" (beide 1969), "Der Boss" (1970), Pierre Granier-Deferres Melodramen "Der Sträfling und die Witwe" mit Alain Delon und "Die Katze" (beide 1971), "Ein schwerer Tag für die Königin", "Die Löwin und ihr Jäger" wieder mit Delon, "Die Löwin und ihr Jäger" (alle 1973), "Das Fleisch der Orchidee" (1974), Alain Corneaus Krimi "Police Python 357" (1975), "Die Untersuchungsrichterin", "Zwei mal zwei ist vier", (beide 1976), "Madame Rosa" (1977), "Die letzte Ausgabe", Jeanne Moreaus Regiearbeit "Mädchenjahre" (beide 1978), "Liebe Unbekannte" (1979), "Guy de Maupassant" und "Das Geheimnis des Rubins" (beide 1981).


Zur Filmografie von Simone Henriette Charlotte Kaminker
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