Nackt unter Wölfen
31.08.2026 • 14:00 - 16:20 Uhr
Spielfilm, Drama
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prisma-Redaktion
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Originaltitel
Nackt unter Wölfen
Produktionsland
DDR
Produktionsdatum
1963
Altersfreigabe
12+
DVD-Start
Do., 21. August 2008
Spielfilm, Drama

Nackt unter Wölfen

Deutschland, 1945: Wenige Wochen vor der Befreiung durch die Alliierten kommt ein polnischer Häftling mit einem der letzten Transporte in das Konzentrationslager Buchenwald. Bei sich trägt er einen Koffer, den er sich weigert, aus der Hand zu geben; darin ist ein dreijähriger, jüdischer Junge versteckt, dessen Eltern in Auschwitz ermordet wurden. Bei einer Entdeckung durch die Lagerleitung droht dem Kind der Tod. Als die Häftlinge Höfel und Pippig den Koffer öffnen, möchten sie spontan das Kind retten und vor der SS verstecken. Doch dadurch könnten sie den bewaffneten Aufstand gefährden, den eine Widerstandsgruppe im Lager plant. Die Häftlinge sind in ihrer Haltung gespalten, und das Leben des Jungen ungewiss. "Nackt unter Wölfen" beruht auf dem 1958 erschienenen gleichnamigen Roman von Bruno Apitz, der kurz nach der Befreiung seine Erlebnisse im Konzentrationslager Buchenwald zu Papier brachte. Erstmals wurde die hermetisch abgeriegelte Welt eines Lagers in Frank Beyers filmischer Adaption so intensiv dargestellt: nüchtern, klar und ohne jedes Pathos. In einem hochkarätigen Ensemble großer Darsteller verkörpert Armin Mueller-Stahl in einer seiner intensivsten Rollen den Häftling Höfel. Das jüdische Kind hat es tatsächlich in Buchenwald gegeben: Der dreijährige Stefan Jerzy Zweig kam im Herbst 1944 ins Lager und wurde am 11. April 1945 gemeinsam mit seinem Vater befreit. Der am Ende des Films beschriebene bewaffnete Aufstand hat so nie stattgefunden. Stattdessen hatte die SS, aus Angst vor den anrückenden Amerikanern, das Lager aufgegeben und die Flucht in die Wälder angetreten.

Der Trailer zu "Nackt unter Wölfen"

Darsteller

Erwin Geschonneck
Armin Mueller-Stahl
Fred Delmare
Weitere Darsteller
Gerry Wolff Виктор Авдюшко Zygmunt Malanowicz Erik S. Klein Herbert Köfer Wolfram Handel Bolesław Płotnicki Heinz Scholz Peter Sturm Krystyn Wójcik Dieter Wien Jan Pohan Fred Ludwig Gerd Ehlers Joachim Tomaschewsky Hans Hardt-Hardtloff Angela Brunner Christoph Engel Werner Dissel Peter Paul Goes Günter Rüger Albert Zahn Hans-Hartmut Krüger Werner Möhring Hermann Eckhardt Leonid Iudov Steffen Klaus Otto Krieg Helbig Friedhelm Eberle Friedrich Teitge

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