TV-Experiment

"Ab ins Kloster!" – Kabel eins schickt Jugendliche in einen Shaolin-Tempel

von Andreas Schoettl

Es ist eine völlig neue Welt: Für ein TV-Experiment lassen vier Jugendliche ihr Partyleben und ihre Smartphones hinter sich und ziehen in der zweiten Staffel von "Ab ins Kloster" in einen Shaolin-Tempel.

kabel eins
Ab ins Kloster! – Rosenkranz statt Randale
Unterhaltung • 20.08.2020 • 20:15 Uhr

Das, was im Leben wirklich zählt, verlieren vor allem junge Menschen schon mal aus den Augen. Manche geraten in einer Welt voller Ablenkungen und Versuchungen komplett aus der Spur. Solchen Jugendlichen hilft die kabel eins-Reihe "Ab ins Kloster! – Rosenkranz statt Randale" auf die Sprünge. In einem buddhistischen Shaolin-Tempel in Otterberg im Landkreis Kaiserslautern in Rheinland-Pfalz sollen sie wieder zu sich finden. Inmitten von Natur, umgeben von Wald, zählen dort Ruhe und Meditation. Die Bewohner sollen zur Konzentration auf das Wesentliche ermutigt werden.

In diesen Hort der Selbstfindung entsendet kabel eins ein weiteres Mal aufmüpfige Teens und Twens. In vier neuen Folgen der zweiten Staffel von "Ab ins Kloster!" lassen sie sich vor laufenden Kameras auf das Experiment ein. Für einige Tage müssen sie Party, Alkohol und Social Media aufgeben. Stattdessen stehen Arbeit, Training, Meditation und abends früh ins Bett auf dem Alltagsprogramm.

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Dass der Gang ins Kloster für sogenannte Problemkids durchaus eine Wirkung entfalten kann, zeigte bereits die erste Staffel. Die Macher der Doku-Reihe versicherten, dass einige der Teenager durch ihre Erfahrung in einem Kloster ihre "Einstellung zu sich und ihrem Leben verändert" hätten. Mit den Schwestern einer christlichen Ordensgemeinschaft stünden einige der Teilnehmer noch in Kontakt und würden sie als "soziale Ratgeber sehen".

Das Format selbst erzielt im Frühjahr vergangenen Jahres durchaus ordentlichen Zuspruch. Um die fünf Prozent Marktanteil bei der werberelevanten Zielgruppe der 14- bis 49-jährigen Zuschauer ermöglichten eine zweite Staffel, die nun gesendet wird.


Quelle: teleschau – der mediendienst GmbH
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