"Saturday Night Life"

Alec Baldwin weint Trump-Rolle keine Träne nach

Donald Trump ist abgewählt und damit ist wohl auch Alec Baldwin seine Paraderolle bei "Saturday Night Life" bald los. Traurig ist er darüber allerdings nicht.

Andere Schauspieler wären vermutlich traurig, wenn es für die eigene, wohl meistgefeierte Rolle keine Verwendung mehr gäbe. Nicht so Alec Baldwin: Der 62-Jährige verkörpert in der US-Comedyshow "Saturday Night Live" seit Jahren keinen geringeren als den noch amtierenden US-Präsidenten Donald Trump. Angesichts dessen Wahlniederlage und der bevorstehenden Ablösung durch den Demokraten Joe Biden zeigte sich Baldwin auf Twitter vielmehr erleichtert. "Ich glaube nicht, dass ich jemals so überglücklich war, einen Job zu verlieren", ließ der Schauspieler seine Follower wissen.

Fans, die Alec Baldwin auch auf Instagram folgen, dürfte dies nicht überraschen. Dort postete er zuvor bereits das Bild eines abfotografierten Fernsehers, auf dem Joe Biden als "elected president" ausgerufen wird. Dies kommentierte er schlicht und trocken mit "Amen".

Aber ist es wirklich vorbei? Bei "Saturday Night Live" ließ das Baldwin in der Nacht auf Sonntag vorerst offen. "Wie jeder weiß, der im Laufe des Dienstags gestorben ist, wurde ich wieder zum Präsidenten der USA gewählt", sagte er in seiner Rolle als Donald Trump augenzwinkernd. Am Wahldienstag lag Trump schließlich noch in einigen Bundesstaaten vorne, die später doch an Herausforderer Biden gingen. Auch der kommende US-Präsident ist in der US-Comedyshow zu sehen – kein Geringerer als Schauspielstar Jim Carrey hat dessen Rolle übernommen.

Und wie lief der möglicherweise letzte Auftritt bei "Saturday Night Live" als Donald Trump ab? Baldwin saß mit Perrücke vor dem Klavier und spielte nach seiner Ansprache das Lied "Macho Man". Schließlich verabschiedete er sich mit den Worten: "Das ist nicht: Auf Wiedersehen, Amerika! Ich sage nur: Ich sehe euch vor Gericht." Eine Anspielung auf das juristische Nachspiel, mit dem der Wahlverlierer seinen Verbleib im Weißen Haus erzwingen will. Donald Trump hatte mehrfach angekündigt, die Rechtmäßigkeit der Wahl notfalls vor dem Supreme Court anzufechten.


Quelle: teleschau – der mediendienst GmbH
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