Der gigantische Erfolg von "Bares für Rares" machte nicht nur Horst Lichter zum Star, sondern inzwischen auch seine Experten und Händler zu kleinen Promis. Nicht umsonst wird deshalb genauestens beobachtet, wer zur Riege der Trödelshow hinzustößt. Seit Mitte Februar tauchte etwa bei den Händlern ein unbekanntes Gesicht auf. Doch wer ist der Neue?

Thorsden (kein Tippfehler) Schlößner ist sein Name, Auktionator und Tischlermeister sein Beruf. In Kreuzau bei Düren führt der 56-Jährige einen Antiquitätenladen, und verkauft seine Ware zudem auf Flohmärkten sowie Antik- und Trödelmärkten. Finden kann man Schlößner, der seit 25 Jahren im Geschäft ist, auch auf Kunstmessen. Naturgemäß ist der "Bares für Rares"-Neuling daher immer auf der Suche nach neuen Antiquitäten. "Von den Römern über die Kelten, die alten Ägypter, Skulpturen, antike Uhren, Gemälde, vom Mittelalter bis hin in die klassische Moderne": Sein Interessengebiet ist sehr breit gefächert, wie Schlößner sagt.

"Der Umgang mit den Menschen" auf den Märkten mache ihm viel Freude. "Ich bin wie ein Schwamm und sauge das mit Begeisterung auf", so der Händler. An "Bares für Rares" mag er, "dass es sehr lehrreich ist für das Publikum", aber auch, dass die Händler voneinander lernen können. Nicht zuletzt freut den Rheinländer, der die Sendung auch zu Hause im Fernsehen gern einschaltet, "das schöne Miteinander hier im Team".

"Bares für Rares", seit 2013 im Programm, ist derzeit die erfolgreichste Nachmittagssendung des ZDF. In der Spitze über drei Millionen Menschen schalten werktags, 15.05 Uhr, im Zweiten ein. Auch die unregelmäßigen Primetime-Specials des jüngst mit dem Deutschen Fernsehpreis gekürten Formats erfreuen sich beim Publikum größter Beliebtheit.


Quelle: teleschau – der Mediendienst