Mit dem umstrittenen "Framing Manual" kam die ARD während der letzten Tage in die Schlagzeilen. Nun gab die Rundfunkanstalt bekannt, wie viel die Untersuchung gekostet hat.

Demnach liegen die Aufwendungen für das 89-seitige Dokument von Sprachforscherin Elisabeth Wehling und damit verbundenen Workshops bei insgesamt 120.000 Euro. Allein 90.000 Euro verschlang dabei die Arbeitsunterlage und begleitende Workshops. Nochmals 30.000 Euro wurden für die Folgeworkshops fällig.

In einem Statement am Sonntag räumte ARD-Generalsekretärin Dr. Susanne Pfab bereits Missverständnisse aus der Welt. Sie machte klar, dass es sich bei dem Papier "weder um eine neue Kommunikationsstrategie noch um eine Sprach- oder gar Handlungsanweisung an die Mitarbeitenden, sondern um Vorschläge aus sprachwissenschaftlicher Sicht" handele. Für die ARD sei es "selbstverständlich, sich mit Begriffen und ihrer Wirkung zu beschäftigen – auch in Bezug auf die Kommunikation über sich selbst", so Pfab.


Quelle: teleschau – der Mediendienst