3sat gedenkt mit einem Themenabend der 38 Todesopfer des Winterunglücks von Galtür, als eine gigantische Lawine den hoch gelegenen Ort verschüttete.

Es war gerade rund um den Jahreswechsel, in einem Winter, der mit seinen enormen Schnee- und Eismassen längst wieder vergessene Schrecken in Erinnerung rief: 38 Tote hatte vor 20 Jahren die Lawinenkatastrophe im Trioler Galtür gefordert. Nun beschäftigt sich die neue Dokumentation "Die Lawine: ungezähmte Kraft des Schnees", die 3sat in deutscher Erstausstrahlung zeigt, mit den Anstrengungen, die seither im Alpenraum unternommen wurden, um die Gefahren durch winterliche Witterung einzudämmen.

Dabei bespricht sich die Filmemacherin Christiane Sprachmann mit Lawinenforschern sowie Rettungsexperten und lässt sich schützende Infrastruktur wie massive Verbauungen in der hochalpinen Region, aber auch neue Frühwarnsysteme mit einem eng vernetzten System von Schneemessstellen zeigen.

Eingebettet ist die neue Dokumentation in einen winterlichen Themenabend auf 3sat, der um 20.15 Uhr mit der Doku "Lawinen – Schicksal oder Schuld? – Eine Langzeitbeobachtung" beginnt, einem Beitrag, der sich ebenfalls mit dem Horrorwinter 1999 und seinen Folgen befasst.


Quelle: teleschau – der Mediendienst