Wenn amerikanische Filmproduzenten an Berlin denken, dann kommen ihnen wohl zuerst Bilder von Spionen aus Zeiten des kalten Krieges in den Sinn. So ließe sich zumindest erklären, dass die deutsche Hauptstadt zuletzt für allerlei Spionagegeschichten herhalten musste, etwa in der vorletzten Staffel der US-Serie "Homeland" oder im hochgelobten Spielberg-Drama "Bridge of Spies".

Beim Streamingdienst Netflix steht jetzt eine ähnlich gelagerte Serie zum Abruf bereit: "Berlin Station" erzählt vom CIA-Analysten Daniel Miller (Richard Armitage, bekannt aus "Der Hobbit"), der an der Spree einen Whistleblower enttarnen soll. Gedreht wurde die Serie Ende 2015 in Berlin und Potsdam vom US-Sender Epix, der die zehn Episoden im vergangenen Jahr gezeigt hat. Neben Richard Armitage sind unter anderem Rhys Ifans ("Mr. Nice") und Richard Jenkins ("Six Feet Under") zu sehen. In Nebenrollen spielen auch deutsche Stars, darunter Sabin Tambrea.

Von der US-Kritik wurde "Berlin Station" verhalten positiv aufgenommen; in Deutschland hat sich Netflix die Rechte an der Serie gesichert, sie ist ab sofort im Portfolio.


Quelle: teleschau – der Mediendienst