Nach den G20-Ausschreitungen blickt die ZDF-Dokumentation "Autonom, radikal, militant: ZDFzoom inside linke Szene" auf die Autonomen. Was will die radikale Linke? Woher kommt die militante Gewalt?

In den vergangenen Jahren schien sie kaum noch eine Rolle zu spielen. Nach den Ausschreitungen rund um den G20-Gipfel in Hamburg jedoch ist die radikale Linke hierzulande wieder in aller Munde. Viel wurde infolge der brennenden Autos und geplünderten Läden diskutiert und geschimpft – wirklich informiert waren dabei jedoch weder Politiker noch Journalisten. Was die so genannten Autonomen eigentlich wollen, was sie mit der Gewalt bezwecken, wer sie unterstützt – diesen Fragen näher sich die ZDF-Doku "Autonom, radikal, militant: ZDFzoom inside linke Szene" (Mittwoch, 19.7., um 23.45 Uhr).

Rainer Fromms Recherchen zum G20-Gipfel

Der Film von Rainer Fromm nähert sich der radikalen Linken vor und während des G20-Gipfels. Bereits im Zuge der Protest-Vorbereitungen der "Welcome to Hell"-Demos sagte Veranstalter Michael Martin dem ZDF, es existiere zwar "ein Gewaltmonopol des Staates. Das erkennen wir natürlich nicht unbedingt an." Zu dieser gewaltbereiten, militanten Linken zählt der Verfassungsschutz in Deutschland 8.500 Personen; die Gewalttaten hätten sich in den letzten zehn Jahren verdoppelt. Fromm befragt dazu Mitarbeiter des Verfassungsschutzes ebenso wie die Autonomen selbst.


Quelle: teleschau – der Mediendienst