Rose McGowan und Alyssa Milano

Twitter-Krieg der "Charmed"-Hexen: "Lass mich in Ruhe, du verdammte Betrügerin"

Aus Rose McGowan und Alyssa Milano werden wohl keine Freunde mehr: Die beiden Schauspielerinnen, die zwischen 2001 und 2006 in der Serie "Charmed" spielten, lieferten sich einen wahren Krieg auf Twitter. Ausgangspunkt war McGowans Meinung zur US-Politik und einer damit verbundenen Kritik an den Demokraten. "Ihr habt nichts erreicht", schrieb sie via Twitter.

Damit hat sie bei Milano wohl einen wunden Punkt getroffen. Diese startete einen Thread und zählte auf, "was die Demokratische Partei getan hat, um die Welt zu einem besseren Ort zu machen" – angefangen im Jahr 1916 bis zu den jüngsten Errungenschaften 2017. "Rose und alle, die den gleichen 'Demokraten helfen Menschen nicht'-Nonsens blöken: Eure Lügen verletzen Menschen, die weniger privilegiert sind als ihr", schrieb die 47-Jährige in einem weiteren Beitrag dazu. "Täglich sterben Tausende von Menschen, aber ihr fahrt mit euren übertriebenen, nach Aufmerksamkeit heischenden Tweets fort."

Der Stein war ins Rollen geraten. In Antwort darauf beschuldigte McGowan ihre ehemalige "Charmed"-Kollegin, die "MeToo"-Debatte und weitere Bewegungen gestohlen zu haben. "Du hast #metoo (ein brillantes Kommunikationsmittel, keine Bewegung) von Tarana gestohlen. Du hast meine Bewegung, den Cultural Reset, für den Ruhm kooptiert und warst eifersüchtig auf mich, weil ich meinen Vergewaltiger entlarvt habe. Du hast 250.000 Dollar pro Woche für 'Charmed' verdient", schimpfte sie via Twitter.

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"Du hast vor der Crew einen Anfall gehabt und geschrien: 'Die bezahlen mir nicht genug dafür!'", führte die 46-Jährige in einem weiteren Beitrag ihre Liste fort. Sie habe "jedes Mal geweint", wenn klar war, dass die Serie fortgesetzt wird, "weil du das Set vergiftet hast. Und jetzt lass mich in Ruhe, du verdammte Betrügerin." Wenig später postete McGowan ein Foto, das zeigte, dass Milano sie auf Twitter blockiert hatte. Außerdem schrieb Milano in einem weiteren Beitrag: "Weiterhin zu kommentieren passt nicht zu meinem Wellness-Plan."

Dabei könnten sie eigentlich wunderbar zusammen arbeiten: Beide Frauen setzen sich gegen sexuelle Belästigung und Körperverletzung in Hollywood ein und sind Teil der #MeToo-Bewegung. McGowan ließ allerdings bereits 2018 in einem Interview verlauten, dass sie Milano nicht möge. "Ich mag sie nicht, weil ich glaube, sie lügt."


Quelle: teleschau – der mediendienst GmbH
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