Netflix-Doku

Was wurde aus dem Hausoot von Gunter Gabriel?

Ein Boot mit Kultstatus: Eine Netflix-Doku zeigt, was nach Gunter Gabriels Tod aus dessen geliebtem Hausboot wurde.Das Hausboot von Gunter Gabriel hat in Deutschland inzwischen fast schon Kultstatus: 20 Jahre lebte der Country- und Schlagersänger auf dem 400 Quadratmeter großen Kahn im Harburger Binnenhafen in Hamburg. Nach Gabriels Tod im Jahr 2017 wurde das Boot von seiner Tochter Yvonne Koch zum Verkauf angeboten. Doch was ist bis heute daraus geworden? Diese Frage wird in der neuen Netflix-Dokumentation "Das Hausboot" (ab 9. März) beantwortet.

2018, also ein Jahr nach Gunter Gabriels Tod, hatte der Musiker Olli Schulz von dem Verkauf aus der Zeitung erfahren. Offenbar war ihm sofort klar, dass er den Kauf und den Umbau nicht allein stemmen kann: "Wenn es jemanden gibt, der Bock hat mit mir dieses Boot aufzumöbeln und der das auch kann, dann – hab ich mir gedacht – ist das Fynn Kliemann!" Obwohl sich der Musiker und der YouTube-Star bislang kaum kannten, entwickelten sie schnell eine gemeinsame Vision von einem Rückzugsort für kreatives Schaffen, an welchem Konzerte stattfinden und Künstler proben können.

Seither haben die beiden Künstler viel Zeit und Geld in die Renovierung gesteckt. Dass dies nicht immer einfach war, zeigt die Making-of-Serie in insgesamt vier Teilen. Vom Umbau über das Schmieden erster Pläne bis hin zur ersten Jam-Session im neuen Hausboot-Studio hat die Regisseurin Regina Schlatter das Duo begleitet. Doch auch einige anderen bekannte Hamburger Stars, darunter der Schauspieler Bjarne Mädel oder der TV-Koch Tim Mälzer kommen zu Wort.

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Gunter Gabriel starb am 22. Juni 2017, knapp zwei Wochen nach seinem 75. Geburtstag, in Hannover. Zuvor hatte sich der Sänger bei einem Treppensturz einen dreifachen Bruch des Halswirbels zugezogen. Die Restauration seines Hausboots ist inzwischen übrigens abgeschlossen: Im Dezember 2020 vermeldete "Bild", dass das Schiff derzeit im Harburger Binnenhafen liege und bereit sei, an seinen endgültigen Liegeplatz zu kommen.


Quelle: teleschau – der mediendienst GmbH
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