Nachdem der erste Fall des "Tel-Aviv-Krimis" noch in Berlin spielte, ist Kommissarin Sara Stein (Katharina Lorenz) nun in der israelischen Metropole angekommen. Dort muss sie einen Polizistenmord aufklären.

In "Shiv'a" (2015), dem zweiten Film der mittlerweile beendeten "Tel-Aviv-Krimi"-Reihe, ist die Berlinerin Sara Stein (Katharina Lorenz) endlich in Israel angekommen. Die waschechte Kiez-Göre ist ihrem jungen Konzertpianisten David (Itay Tiran) nach Tel Aviv gefolgt, hat ihn geheiratet und sich auch schon auf dem neuen Revier in der pulsierenden Mittelmeer-Metropole etabliert.

Nun bekommt sie von ihrem neuen Boss, Commander Shimon Ben Godin (Gill Frank), eine Verbrecherjagd zugeteilt: Sara stößt zu einer Einheit, die den Mord an Chief-Inspektor Noam Shavit aufklären soll.

Wie schon beim Sara-Stein-Erstling punktet der Film (Regie: Matthias Tiefenbacher) mit einem realistisch düsteren und urban rauen Look. Um sich im neuen Umfeld Tel Alviv zurechtzufinden, muss sich allerdings nicht nur die Kommissarin, sondern auch das Publikum dramaturgisch auf einen streckenweise etwas bemühten Crashkurs in interkultureller Soziologie einlassen. Nicht immer die spannendste Form der Abendunterhaltung.


Quelle: teleschau – der Mediendienst