Am 3. Dezember zeigen rund 100 Kinos in Deutschland den Dokumentarfilm "MENSCHSEIN". Das Projekt über Menschen mit Behinderung wird von vielen inklusiven Aktionen begleitet.

In seiner Kindheit hatte der Filmemacher Dennis Klein nach eigener Aussage Angst vor Menschen mit Behinderung. Getrieben durch Fragen wie "Was hat Menschsein mit Behinderung zu tun?" reist er Jahre später 405 Tage durch 23 Nationen und fing die zufälligen Bekanntschaften mit Menschen, die durch ihre Behinderung regelmäßig Diskriminierung und Ablehnung erfahren, mit der Videokamera ein. "Viele der Lebensgeschichten haben mich wütend gemacht. Sie haben in mir den Wunsch bestärkt, diesen Lernprozess mit anderen zu teilen", so Klein. Mithilfe von Regisseur Oliver Stritzke entstand aus dem gesammelten Material eine Dokumentation: "MENSCHSEIN".

Am 3. Dezember, dem Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung, wird der Film bundesweit in rund 100 Kinos gezeigt – begleitet von Events, die Berührungsängste abbauen und Inklusion fördern sollen.


Quelle: teleschau – der Mediendienst