"Skrupellose, machtbesessener Egomane"

Peter Maffay findet deutliche Worte Richtung Trump

Mit einem Facebook-Post zur US-Wahl rief Peter Maffay geteilte Reaktionen hervor.
Mit einem Facebook-Post zur US-Wahl rief Peter Maffay geteilte Reaktionen hervor.  Fotoquelle: Clemens Bilan/Getty Images

Auf Facebook teilte Peter Maffay ordentlich gegen Donald Trump aus – und provozierte damit heftige Reaktionen.

In den aufregenden Tagen der US-Wahl hatte in der öffentlichen Wahrnehmung sogar das omnipräsente Coronavirus kurzzeitig das Nachsehen. Auch zahlreiche Promis machten mit Posts deutlich, wie sehr sie die Abstimmung in den USA bewegt hat. Da reihte sich auch Peter Maffay ein – und machte mit einem ausführlichen Facebook-Statement seine Meinung zu Trump mehr als deutlich. "Das Schmierentheater 'Die Trump-Komödie' steht kurz vor dem Aus, der Hauptdarsteller Donald tritt von der Bühne", schrieb der Musiker unter anderem. "Vier ganze Jahre hat dieser Mann eine Nation gespalten, wie keiner zuvor, hat betrogen und gelogen, manipuliert, hat in seiner grenzenlosen Selbstherrlichkeit die Weltöffentlichkeit schockiert, Abkommen und Verträge gebrochen", heißt es in dem emotionalen Post weiter. Außerdem nennt Maffay den noch amtierenden Präsidenten einen "Rassisten" und "skrupellosen, machtbesessenen Egomanen". Nach dem Wahlsieg Joe Bidens habe Maffay nun wieder Hoffnung, "dass er sich öffnet und das Land der Weltgemeinschaft wieder zuführt".

Trump dagegen habe ständig nur seinen eigenen Vorteil gesucht, ganz nach dem Motto "Donald First", wie der Sänger polterte. Bis zuletzt habe er befürchtet, Trump würde für weitere vier Jahre Präsident bleiben, wie der 71-Jährige erkärte: "Nicht mit dem richtigen Programm, nicht mit Anstand und Ehrlichkeit, sondern mit seinen Tricks, mit seiner Rücksichtslosigkeit und seinem Zynismus. Aber – wie schön, dass es diese Irrtümer gibt – Joe Biden hat letztlich doch mehr Stärke und der größere Teil der Menschen in den USA die korrekte kosmopolitische Haltung."

Der ausführliche und sehr deutliche Post des Künstlers provozierte ein enormes Echo in der Kommentarspalte mit mehr als 1.600 Beiträgen, aus denen eine gewaltige Kontroverse sprach. Eine Facebook-Userin schrieb: "Du sagst, was viele sich nicht getraut haben. Dankeschön!" Eine andere bedankte sich für die "wahren Worte". Doch auch Kritik an Maffay blieb nicht aus. Ein Nutzer kommentierte: "Peter trinkst Du wieder? Schau auf unsere gespaltene Heimat Absurdistan!" Ein weiterer fügte hinzu: "Habe das Gefühl, dass dadurch deine ganzen treuen Fans gespalten werden, statt zu vereinen. Echt schade Peter!" Viele der Kommentatoren scheinen an Trumps haltlose Vorwürfe des Wahlbetrugs zu glauben.


Quelle: teleschau – der mediendienst GmbH
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