Da hat sich "Galileo"-Moderator Aiman Abdallah einen ganz schön langen Zeitraum vorgenommen. Er blickt nicht nur wie sonst vor dem Jahreswechsel auf die zurückliegenden zwölf Monate zurück. In einer neuen Ausgabe seiner "Big Pictures", ist es gleich ein halbes Jahrhundert, das er in nur 50 Bildern und den Geschichten dahinter abdecken will.

Freilich ist in dieser Zeit eine ganze Menge passiert. Abdallah und sein Team müssen sich für einen klugen Mix aus den wirklichen Großereignissen und kleineren, vielleicht noch eher unbekannten Phänomenen entscheiden. Eine sehr bekannte Geschichte beispielsweise geschah am 13. Juli 1977.

An diesem Mittwochabend um 21.36 Uhr fiel in New York das Licht aus. Der große Blackout dauerte 25 Stunden. Nichts ging mehr – keine Laternen, keine Ampeln. Keine Klimaanlagen oder Aufzüge. Vorortzüge und die U-Bahnen standen still, in den Krankenhäusern konnte kaum mehr vernünftig behandelt werden. Vor allem aber in den Armenvierteln kam es zu Ausschreitungen. Marodierende Horden plünderten mehr als 1600 Geschäfte und legten mehr als 1000 Brände.

Auch im Anschluss an die "Zeitreise" bleibt ProSieben bei den "Big Pictures". Der Sender zeigt ab 23.30 Uhr eine Folge aus dem vergangenen Jahr noch einmal. Bis 3 Uhr spät in der Nacht geht es dann um "50 geheimnisvolle Bilder und die Geschichte dahinter".


Quelle: teleschau – der Mediendienst