Nach der Ausstrahlung der allerletzten Folge von "Game of Thrones" sind viele Fans enttäuscht. Eine der Hauptdarstellerinnen verteidigt nun jedoch die Arbeit ihrer Kollegen und übt deutliche Kritik am Verhalten des Publikums.

"Game of Thrones" ist zu Ende. Acht Staffeln und insgesamt 73 Folgen lang haben die Fans weltweit mit den Helden und Schurken des fiktiven Kontinents Westeros mitgefiebert – doch mit der finalen Staffel und insbesondere der allerletzten Folge sind nicht alle Zuschauer zufrieden. Die Schauspielerin Sophie Turner, die in der HBO-Hitserie von Beginn an mit dabei war, erklärte nun, dass sie das Verhalten vieler Fans jedoch nicht verstehen könne.

Eine Petition mit dem Ziel, den Kabelsender zu einem Neudreh von Staffel acht zu bewegen, empfindet die 23-Jährige gar als "respektlos", wie sie nun im Interview mit der "New York Times" gestand. "So viele Menschen haben so hart daran gearbeitet. Das durch den Dreck zu ziehen, nur weil es nicht das ist, was sie sehen wollen, ist einfach undankbar", erklärte die Schauspielerin.

Allerdings betont die Britin, dass sie über das gemischte Echo nicht sonderlich überrascht sei: "Die Leute haben immer eine eigene Vorstellung in ihren Köpfen, wie die Serie enden soll. Und wenn sie nicht so ausgeht, wie sie wollen, werden sie laut und rebellieren."

Sie selbst sei hingegen sehr zufrieden damit, wie die Geschichte nun ihr Ende gefunden hat. Insbesondere das Schicksal ihrer Figur Sansa Stark gefällt ihr: "Ich liebe es", so Turner. Für die Aufgabe, die ihrem Serien-Charakter gegen Ende zu Teil wird, sei niemand besser geeignet.


Quelle: teleschau – der Mediendienst