Auszeichnung

ARD erhält 42 Grimme-Preis-Nominierungen

Am 11. Mai werden die Grimme-Preise verliehen. Nun wurden die Nominierten bekanntgegeben. Vor allem die ARD darf auf viele Auszeichnungen hoffen.

Die ARD ist der einsame Spitzenreiter unter den TV-Sendern beim diesjährigen Grimme-Preis: Stolze 42-mal wurden ARD-Programme 2021 für die renommierte Auszeichnung nominiert. Das geht aus einer entsprechenden Liste hervor, welche am Dienstag veröffentlicht wurde. Ganze elf ARD-Koproduktionen können demnach auf einen Grimme-Preis in der Kategorie "Fiktion" hoffen, darunter der Spielfilm "Das freiwillige Jahr" von Erol Yesilkaya (Buch) und Sebastian Marka (Regie) sowie die beiden TV-Krimis "Tatort: Parasomnia" (MDR, 2020) und "Tatort: Unklare Lage" (BR, 2020). Letzterer ist am Dienstag, 23. März, um 20.15 Uhr, erneut im BR Fernsehn zu sehen.

Auch in der Kategorie "Information & Kultur" ist die ARD mit zwölf Nominierungen vorne dabei, unter anderem sind die Dokumentation "Loveparade – Die Verhandlung" und "Die Story im Ersten: Wikileaks – Die USA gegen Julian Assange" auf der Liste. Ferner winkt ein Spezial-Preis für Anne Ruprecht anlässlich ihrer Lanzeitbeobachtung "Trennung am Lebensende: Corona und Seniorenheime". Außerdem wurde die Wissenschaftsjournalistin Mai Thi Nguyen-Kim für ihre Informationsvermittlung zur Corona-Pandemie für einen Grimme-Preis in der Kategorie "Besondere Journalistische Leistung" nominiert. In der Kategorie "Kinder und Jugend" kann die ARD unter anderem auf einen Preis für den Animationsfilm "Fritzi – Eine Wendewundergeschichte" hoffen.

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ZDF und 3sat können sich ebenfalls über eine größere Anzahl an Nominierungen freuen: Insgesamt 14-mal werden die Sender in den Kategorien "Fiktion", "Info & Kultur", "Unterhaltung" und "Kinder und Jugend" genannt. Nominiert wurden unter anderem der Dreiteiler "Unterleuten – Das zerrissene Dorf" (ZDF) nach einem Bestseller von Juli Zeh sowie das Krimidrama "Wir wären andere Menschen" (ZDF) mit Matthias Brandt in der Hauptrolle. Als Serie wurde zudem unter anderem das ZDFneo-Format "Liebe. Jetzt! Christmas Edition" über den Alltag in Corona-Zeiten nominiert.

Für den Spezialpreis in der Kategorie "Fiktion" ist Daniel Kehlmann für die Drehbuchadaption seines Theaterstücks "Das Verhör in der Nacht" (ZDF/ARTE) nominiert. Außerdem können ZDF und 3sat auf einen Grimme-Preis in der Kategorie "Kinder und Jugend" für ihre Langzeitbeobachtung "Luisa" von Romy Steyer hoffen: Im Rahmen der Doku-Reihe "Ab 18!" hatte sich diese mit der "Fridays for Future"-Aktivistin Luisa Neubauer beschäftigt.

Weitere Nominierungen gehen unter anderem an das "Prosieben Spezial: Rechts. Deutsch. Radikal." (Kategorie "Information & Kultur"), die Sendung "15 Minuten Joko & Klaas – Männerwelten" (ProSieben, Kategorie "Unterhaltung") sowie die deutsche Netflix-Serie "Unorthodox" von Maria Schrader (Kategorie "Fiktion").

Die Gewinner des 57. Grimme-Preises werden am Dienstag, 11. Mai 2021, bekannt gegeben. Die Verleihung ist am Freitag, 27. August, in Marl geplant. 3sat überträgt die Veranstaltung live in der 3sat-Mediathek und sendet ab 22.25 Uhr eine Zusammenfassung.


Quelle: teleschau – der mediendienst GmbH
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