Hollywood-Produzent Harvey Weinstein gerät immer stärker unter Druck: Mit Angelina Jolie und Gwyneth Paltrow melden sich nun zwei weitere Opfer zu Wort, die Weinstein am Anfang ihrer Karrieren sexuell belästigt haben soll. Das berichtet die "New York Times".

Weinstein verhalf Paltrow in den 90er-Jahren zu der Hauptrolle im Kostümdrama "Emma" – und erwartete von der damals 22-Jährigen offenbar eine Gegenleistung: Weinstein soll Paltrow zu einem Geschäftstreffen in sein Hotelzimmer eingeladen haben, wo er sie schließlich um eine Massage in seinem Schlafzimmer bat. Paltrow habe sich geweigert und ihrem damaligen Freund Brad Pitt von dem Vorfall berichtet, der Weinstein zur Rede gestellt habe. Paltrow hatte Angst um ihre gerade begonnene Karriere, wie sich sich nun erinnert: "Ich dachte, er würde mich feuern."

"Dieses Verhalten ist inakzeptabel"

Auch Angelina Jolie beschuldigte Weinstein in einer E-Mail an die "Times": "Ich habe in meiner Jugend schlechte Erfahrungen mit Harvey Weinstein gemacht, woraufhin ich beschlossen habe, nie wieder mit ihm zu arbeiten und andere vor ihm zu warnen. Dieses Verhalten gegenüber Frauen in jedem Bereich, in jedem Land, ist inakzeptabel."

Mittlerweile häufen sich die Anschuldigungen gegen den Hollywood-Mogul. Mehrere Frauen, unter anderem die italienische Schauspielerin Asia Argento, sollen sogar vergewaltigt worden sein, wie aus einem Bericht des "New Yorker" hervorgeht.


Quelle: teleschau – der Mediendienst