Der Berliner Imam Sabri wird oft als radikal verdächtigt, obwohl er zwischen den Kulturen vermittelt und den Islamismus verurteilt. Die Doku "Inschallah" begleitet ihn.

Religionsfreiheit ist ein hohes Gut in der Bundesrepublik. Doch gerade Muslime haben seit einigen Jahren damit zu kämpfen, ihr religiöses Leben rechtfertigen zu müssen. Terrorverdacht und Flüchtlingskrise verschärften die Situation noch. Belastend ist das vor allem für jene, die sich ausdrücklich gegen muslimischen Fundamentalismus aussprechen. So wie der Berliner Imam Sabri, den die Reportage "Inschallah" durch seinen Alltag als Leiter einer Moschee in Berlin-Neukölln begleitet.

Obwohl der Mittfünfziger sich aktiv für offenen Austausch der Kulturen einsetzt und oft zu Diskussionsveranstaltungen einlädt, steht er wie viele andere muslimische Prediger im Verdacht, auf Seiten der Radikalen zu stehen. Die Reportage verschafft einen Einblick in ein Leben zwischen Alltag und Gemeinde, zwischen Generalverdacht und Intoleranz, zwischen Rechtfertigung und Vermittlung.


Quelle: teleschau – der Mediendienst