Nach einem ersten, unglücklichen Debüt bekommt Steven Gätjen mit einer "Versteckte Kamera"-Neuauflage eine zweite Chance.

Als Steven Gätjen Anfang 2016 von ProSieben zum ZDF wechselte, durfte er zum Start bei seinem neuen Arbeitgeber ein Format moderieren, bei dem eigentlich nichts schiefgehen kann: Streiche mit versteckter Kamera, ausgedacht von Prominenten – perfekt. Sollte man meinen.

Tatsächlich aber lagen die Quoten von "Die versteckte Kamera 2016" unter dem Senderdurchschnitt, die Presse zerriss das neue Format genüsslich. "Muffiges 80er-Jahre-Entertainment", urteilte etwa die "Süddeutschen Zeitung", und das war noch eine der freundlicheren Umschreibungen. Vor allem an der zu wohlwollenden Promi-Jury, die die Kamerastreiche beurteilen sollte, das aber nicht so wirklich wollte, entzündete sich die Kritik.

Jury durch Publikumsabstimmung ersetzt

Jetzt, rund anderthalb Jahre später, setzt das ZDF das Format fort. Für "Die versteckte Kamera 2017" hat man im Mainz an den Stellschrauben gedreht und die Jury durch eine Publikumsabstimmung ersetzt. Sonst aber ist alles beim Alten: Prominente Streicheausdenker legen andere herein.

Diesmal haben sich unter anderem Dirk Nowitzki, Fabian Hambüchen, Sky du Mont, Christine Neubauer, Til Schweiger, Ross Antony und Guido Maria Kretschmer die Späße ausgedacht. Für die Musik sorgen Mark Forster und die Kelly Family.


Quelle: teleschau – der Mediendienst