Jahrelang lagen die Musik-Superstars Katy Perry und Taylor Swift im Clinch. Jetzt haben die beiden Sängerinnen ihr Differenzen ad acta gelegt – und das auf durchaus kuriose Weise.

Katy Perry und Taylor Swift vermelden Waffenstillstand: Nachdem sich die Musikerinnen seit Jahren in den Haaren lagen, haben sie sich nun öffentlich versöhnt – und wie könnte man das besser machen, als bei Burger und Pommes. Die Superstars nahmen sich das zu Herzen und schmissen sich in Fast-Food-Kostüme. Im Musikvideo zu Taylor Swifts Single "You Need To Calm Down" tanzen die beiden gemeinsam als Pommes-Tüte (Swift) und Hamburger (Perry) und werfen sich versöhnliche Blicke zu. Swift legt sogar den Kopf auf die Schulter ihrer langjährigen Rivalin.

Schon vor wenigen Tagen hatte es erste Anzeichen gegeben, dass die langjährige Fehde zwischen den Musikerinnen ein Ende nehmen könnte. In Instagram stellte Katy Perry ein Bild online, das einen Teller voller Cookies zeigte. Außerdem war er mit Schriftzug "Endlich Frieden" verziert, und die 34-Jährige markierte Swift in der Bildunterschrift. Schon im Mai vergangenen Jahres schickte Perry ihrer jüngeren Kollegin einen Brief mit einem Olivenzweig als Versöhnungsangebot. In dem Brief schrieb sie: "Hey alte Freundin – ich habe über frühere Kommunikationsprobleme und verletzte Gefühle zwischen uns nachgedacht." Außerdem versicherte sie, es tue ihr alles "sehr leid", sie wolle nun "reinen Tisch machen".

Bei all dem Wirbel um die Versöhnung zwischen den Sängerinnen gerät beinahe das Ziel des Songs und des dazugehörigen Videos in den Hintergrund. Dabei ist das aller Ehren wert. Mit ihrer neuen Single solidarisiert sich Swift nämlich mit Schwulen und Lesben und fordert Gesetze, die "alle Bürger gleich behandeln". Neben Katy Perry wirken im Musikclip noch diverse andere Promis mit, etwa Ryan Reynolds, Ellen DeGeneres und Adam Lambert.

Der vermeintliche Grund für die Streitereien zwischen den Musikerinnen liegt schon einige Jahre zurück. Katy Perry soll 2014 drei Tänzer von Taylor Swift abgeworben und damit deren Tour "sabotiert" haben, was Swift mit dem Schmäh-Song "Bad Blood" konterte. Schon 2017 gab es Annäherungsversuche, die jedoch noch nicht zur Versöhnung führten. Vielleicht ist es ja jetzt tatsächlich so weit.


Quelle: teleschau – der Mediendienst