Gleich drei Mordfälle halten Kommissar Dupin an seinem freien Tag auf Trab. Was hat die Artus-Sage, die in Frankreich ihren Ursprung hat, mit den Leichen zu tun?

Siebter Einsatz für Pasquale Aleardi als "Kommissar Dupin": Eigentlich steckt der Polizist gerade mitten im Umzugsstress mit seiner Freundin Claire (Christina Hecke), doch dann kommen ihm "Bretonische Geheimnisse" in die Quere – und zwar in Form von mehreren Mordfällen!

Als der Ermittler gedankenverloren und in Kindheitserinnerungen schwelgend durch den sagenumwobenen Wald von Brocéliande düst, läuft ihm plötzlich eine verwirrte Frau vors Auto. Blanche Cadiou (Oona von Maydell) hat gerade die Leiche ihres Mannes Fabien (Matthias Schendel) entdeckt. Nachdem Dupin den Tatort genauer unter die Lupe genommen hat, kommt auch schon die zweite Mordmeldung über Funk herein. Das nächste Opfer ist Paul Picard (Peter Sikorski) – ein guter Freund von Cadiou und womöglich sogar dessen Mörder! Bevor Dupin etwas Licht ins Dunkel des ARD-Krimis bringen kann, taucht schon eine dritte Leiche auf ...

Im neuen Fall von Dupin kristallisiert sich das Setting schnell als eigentlicher Hauptdarsteller des Fernsehfilms von Regisseur Bruno Grass (Drehbuch: Eckhard Vollmar) heraus: Denn der eingangs erwähnte Wald von Brocéliande gilt als verwunschener Ort in der Bretagne – möglicherweise hat die Artus-Sage hier sogar ihren Ursprung. Daher ist es auch kaum verwunderlich, dass Cadiou und Picard neben ihren eigentlichen Jobs auch passionierte Hobbyhistoriker und Artusforscher waren. Ein Dorn im Auge war ihnen der profitgierige Investor Marc Denvel (Kai Ivo Baulitz), der den mythischen Ort kommerzialisieren will: Sein Ziel ist es, einen gigantischen Artus-Vergnügungspark zu errichten. Dass diese Konstellation über enormes Konfliktpotenzial verfügte, wird auch Dupin in diesem atmosphärischen Krimi sehr schnell klar ...

Die beliebte ARD-Reihe basiert auf den Romanen des deutschen Autoren Jörg Bong, der seine Werke unter dem Pseudonym Jean-Luc Bannalec verfasst. Nicht nur hierzulande, sondern auch in Frankreich oder auch in Italien erreichen die Filme stets starke Einschaltquoten.


Quelle: teleschau – der Mediendienst