In einer neuen Folge von "Leschs Kosmos" im ZDF geht Wissenschaftler Harald Lesch der Frage nach, ob rituelle Handlungen angeboren sind und welchen Stellenwert sie auch für moderne, aufgeklärte Gesellschaften haben.

Es wirkt fast so, als wären wir nicht allein mit unseren Ritualen: Elefanten scheinen nach dem Tod eines ihrer Stammesmitglieder regelrecht "Trauerarbeit" zu leisten, Vögel überraschen mit komplexen Balztänzen, Schimpansen richten Steinhaufen auf. In der Evolution der Menschheit scheinen rituelle Verhaltensweise, etwa beim Beerdigungspraktiken, immer schon eine große Rolle gespielt zu haben. Auch heute noch geben sie modernen Gesellschaften Halt.

In der neuen Ausgabe der ZDF-Reihe "Leschs Kosmos" geht Harald Lesch den Ursprüngen der menschlichen Rituale, die sich unter anderem auch schon in Höhlenmalereien und künstlerischen Figuren-Schöpfungen niedergeschlagen haben, etwas genauer auf den Grund. Er will nachweisen, dass rituelle Handlungen auch Einfluss auf das körperliche Wohlbefinden haben und etwa den Hormonhaushalt mit steuern können.


Quelle: teleschau – der Mediendienst